XTRFY M4 im Test

Mit der XTRFY M4 testen wir heute eine weitere ultraleichte Gamermaus, im gelochten Design. Die M4 setzt dabei auf ein für Rechtshänder ergonomisches Design.

XTRFY M4 Details

Verpackung und Lieferumfang

Die XTRFY M4 Maus, kommt in einer schwarzen Kartonage mit gelben Akzenten daher. Darauf ersichtlich ist neben der Maus auch noch der Hinweis, dass die M4 in Schweden designed wurde.

Lieferumfang

Der Lieferumfang umfasst neben der Maus zwei optisch auf die Maus abgestimmte Tastenkappen für mechanische Tastaturen. Im Grunde genommen ist dass das erste Mal wo wir ein so geniales Zubehör in einem Paket gefunden haben. Natürlich liegt auch noch eine kompakte Anleitung im Paket.

Technische Daten

  • Maße: ca. 120 x 68 x 39 mm (L x B x H)
  • Gewicht: ca. 69 g ohne Kabel
  • Farbe: Pink (Oberseite, Kabel) / Schwarz (Chassis, Zusatztasten, Mausrad)
  • Auflösung: 400 / 800 / 1.200 / 1.600 / 3.200 / 4.000 / 7.200 / 16.000 CPI
  • Sensor: Pixart PWM 3389 (optisch)
  • Maximale Beschleunigung: 50 G
  • Maximale Geschwindigkeit: 1 ms (Latenz)
  • USB-Signalrate: 1.000 Hz Polling-Rate
  • Tasten: 6 (programmierbar)
  • Anschluss: USB (1,8 m langes, geflochtenes Kabel)
  • Beleuchtung: RGB-LEDs (16,8 Millionen Farben)

Impressionen

Ansicht vom Rücken

Um das geringe Gewicht von nur 69 Gramm zu erreichen, setzt man bei der XTRFY M4, wie auch schon bei der von uns getesteten Glorious MODEL O Maus auf ein gelochtes Gehäuse. Dabei fällt im direkten Vergleich auf, dass bei der M4 auch die Seiten über die gelochte Struktur verfügen. Dadurch bleibt die XTRFY M4 trotz etwas größeren Gehäuse und ergonomischer Form praktisch gleich leicht wie der Mitbewerber.

Die Seiten der M4 sind bei einem Belastungstest etwas weniger steif, als die der Model O von Glorious PC Gaming Race. Das reine Chassis der XTRFY M4 wirkt für die filigrane Bauweise aus unserer Sicht dennoch sehr stabil. Die Verarbeitung ist dem Hersteller sehr gut gelungen. Die Spaltmaße stimmen, die Taster geben ein gutes Feedback, die Gleiteigenschaften sind Spitzenklasse und auch die Unterseite setzt auf die Leichtbauweise.

Seitenansicht

Damit man auch technisch nichts unversucht lässt, kommt ein Pixart PWM3389 Sensor zum Einsatz. Dieser wurde zentral installiert und verfügt über eine Auflösung von bis zu 16000 Punkten Pro Zoll. Also mehr als Ausreichend um über exzellente Eigenschaften als Gamermaus zu verfügen. Hierbei gefällt auch die geringe Lift Off Distance von zirka einem Millimeter. Optisch gefallen uns neben den außergewöhnlichen Farben selbstredend auch die anpassbare RGB Beleuchtung der Maus. Womit der Hersteller mit der XTRFY M4 im Grunde genommen alles abliefert, was ein gutes „State oft he Art“ Eingabegerät braucht.

Ansicht der gelochten Unterseite

XTRFY M4 Praxischeck

XTRFY verzichtet bei seiner M4 Maus auf eine Softwareunterstützung. Dies ist zum einen Schade, da man damit die Sensoreigenschaften nicht perfekt einstellen kann und auf eine Anpassung der LOD (Lift off Distanze) auch verzichtet. Dass man mit einer guten Software auch die RGB-Leds einfacher konfigurieren kann, sollte selbsterklärend sein.

Auf der anderen Seite erspart man sich ohne Treibersoftware wieder etwas Ballast im System und kann als „Erfahrener“ Anwender die letzten Feineinstellungen auch mit dem Windowseigenen Maustool konfigurieren. Die Ausleuchtung kann man anhand unterschiedlicher Tastenkombinationen seinen Wünschen entsprechend anzupassen.

XTRFY M4 Mit RGB-Ledbeleuchtung

Rein von der Performance her zeigt die XTRFY M4 keine schwächen. Die M4 lässt sich einwandfrei bewegen, dabei zeigen im Besonderen die PTFE Glides herausragende Eigenschaften. Die M4 zählt in dieser Disziplin bestimmt zu den TOP 5 aller von uns getesteten Mäuse (das waren wirklich viele ;))

Das sich die Maus dabei in Battlefield genauso gut schlägt wie in Divinity Original Sins 2 gilt als versichert. Aber auch bei Photoshop Bearbeitungen gefällt die XTRFY M4 mit einer exakten Umsetzung der ausgeführten Befehle. Sie gilt dementsprechend nicht nur als reine Gamermaus, sondern auch als Office und Büromaus als überdurchschnittlich gute Maus.

XTRFY M4 Fazit

XTRFY hat mit seiner M4 Gamermaus einiges richtig gemacht. Dabei setzt die Maus auf ein Lightweight Gehäuse in einem für Rechtshänder optimierten ergonomischen Design. Sie ist somit die erste „Lochmaus“ für Rechtshänder. Die kompromisslose Umsetzung erreicht dabei ca. 69 Gramm und ist somit praktisch gleich leicht, wie Mitbewerber im kleineren symmetrischen Design.



Dabei wurde die Maus sehr gut verarbeitet und auch technisch setzt man auf beste Materialien. Hierbei zählt vor allen Dingen der optische Pixart 3389 Sensor, die Omron Schalter und die PTFE Glides. Dies in Kombination mit dem durchdachten Lightweight design ergibt Gleiteigenschaften auf höchstem Niveau.

An sich also fast alles richtig gemacht, denn die fehlende Treibersoftware hätte dem Ganzen dann doch die Krone aufgesetzt. Wer damit allerdings kein Problem hat, bekommt mit der XTRFY M4 Gamermaus vermutlich die aktuell potenteste Maus für Rechtshänder die gerne auf Zusatzgewichte verzichten. Das Ganze zu einem Preis von rund 65 € hat auch unseren Gold Award verdient.

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