Endorfy Thock V2 75% Wireless im Test


Die Thock V2 Serie konnten wir bereits im Test der Thock V2 im Full-Size-Format ausprobieren. Im Test der Thock V2 75% Wireless zeigt sich, dass die kleine kabellose Version die besseren Schalter und den etwas besseren Klang bietet.

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Technische Daten

Maße (LxBxH)ca. 326 x 136 x 42,5 mm
Gewichtca. 736 g
MaterialKunststoff, Aluminium
TastenkappenPBT (Double-Shot)
SwitchesENDORFY Yellow by Gateron
-linear
-geschmiert
-49g
-3,6mm Hubweg
Hot-Swapja
Anschluss-USB
-2,4 GHz
-Bluetooth
weitere Merkmale-Beleuchtung
-Drehregler
Preis
Amazon.de: € 78,90*
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Endorfy Thock V2 75% Wireless im Detail

Ausstattung und Design

Die Verpackung begrüßt einen mit einem lustigen Spruch. Enthalten sind neben der Tastatur zwei Ersatzschalter, zwei graue Tastenkappen, ein Werkzeug und das Kabel. USB-Dongle und ein weiterer Tastenkappenzieher befinden sich an der Rückseite der Tastatur.

Die Thock V2 75% Wireless hebt sich mit der blauen Enter- und ESC-Taste farblich etwas von den kabelgebundenen Endorfy Thock V2-Modellen mit ausschließlich grauen Tasten ab.

Wer es schlichter mag, kann aber einfach die beiliegenden Tasten nehmen und hat die Tastatur dann wieder mit den beiden zurückhaltenden Grautönen vor sich.


Das 75%-Modell kommt in dem typischen Layout ohne Nummernblock und mit verringerten Abständen einiger Tasten. Rechts oben gibt es außerdem einen Drehregler. Da dieser recht zugebaut ist, wird er vorzugsweise mit einem Finger von der Seite bedient, was ordentlich funktioniert.


Am rechten Rand gibt es den Schalter zur Wahl der Verbindung: Mit Kabel und kabellos per 2.4 GHz oder Bluetooth kann die Thock V2 75% Wireless genutzt werden. Bei letzterem stehen drei BT-Profile zur Auswahl, die per FN-Taste und den Tasten 1,2 oder 3 gewählt werden können. Wie bei der Thock V2 im Full-Size-Format gibt es auch bei der 75% natürlich eine FN-Ebene (Taste mit Endorfy-Logo) mit weiteren Funktionen, die an den Seiten der Tastenkappen aufgedruckt sind und entsprechend nicht beleuchtet werden. Auch bei diesem Modell ist die FN-Ebene fest konfiguriert und kann nicht ergänzt werden.

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Es kommen die gleichen PBT-Tastenkappen mit etwas unterdurchschnittlicher Wandstärke zum Einsatz. Beim Thema Leuchtkraft kann die Thock V2 75% Wireless etwas mehr überzeugen als die Thock V2 und erreicht eine etwas höhere Helligkeit. Zumindest bei wenig Umgebungslicht ist die Beschriftung der Tasten satter ausgeleuchtet. Am Tag reicht es allenfalls für ein leichtes Pastell bzw. sieht man bei mehr Licht kaum noch etwas davon.

Vergleich mit Thock V2 (oben)

Das Kabel wird an der Unterseite der Tastatur angeschlossen und kann an drei Stellen aus der Rückseite geführt werden. Beim kabelgebunden Modell ist das sinnvoll, bei der Wireless-Version hätte es auch ein direkt erreichbarer Port auf der Rückseite getan, der das Aufladen bequemer gestaltet hätte.

Mit den doppelten Füßen kann die Tastatur wie meist üblich in zwei Stufen aufgestellt werden. Die Aluminiumplatte auf der Oberseite stabilisiert die Tastatur. Zusammen mit dem kurzen Format macht sie die Tastatur sehr verwindungssteif. Im Detail sind die Spaltmaße zwischen Alu und Kunststoff nicht perfekt und an den vorderen Ecken etwas groß.

Praxiseindruck: Schalter, Tippgefühl und Lautstärke


Ein Mehrwert gegenüber der Thock V2 sind die von Gateron gefertigten Endorfy Yellow Schalter in der Thock V2 75% Wireless, die wir bereits mit der Celeris 1800 kennengelernt haben. Die linearen Schalter haben einen etwas kürzen Gesamtweg von 3.6 mm und haben eine Auslösekraft von 49 g. Im Vergleich mit den roten Schaltern von Endorfy tippen sie sich eine Spur kontrollierter, wirken etwas präziser in ihren Bewegungen und gefühlt einfach hochwertiger. Die Schmierung sorgt für sanftes und sauberes Gleiten ohne spürbare Rauheit, das Tippgefühl ist geschmeidig mit klaren Anschlägen. Dank hot-swap können die Schalter getauscht werden.


Die Thock V2 75% Wireless klingt zudem etwas anders/besser als die Thock V2. Sie bietet ebenfalls drei Schichten zur Dämpfung, hat aber statt EPDM zwei Schichten aus Poron. Im direkten Vergleich klingt sie satter, also etwas weniger hohl und weniger klappernd. Die volleren, präziser klingenden Anschläge gefallen besser, es bleibt aber gewollt markant und präsent – für Silent-Fans also nicht das Richtige. Die Leertaste ist mit zusätzlichen Pads gedämpft. Sie fällt zwar etwas auf, fügt sich aber insgesamt ganz gut ein und klingt über die ganze Breite recht einheitlich. Die Backspace-Taste klingt etwas dünn, während die Enter-Taste je nach Druckpunkt variiert. Im oberen Teil klappert sie etwas lauter.

Software

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Die Software entspricht der der Thock V2 und hat in der Wireless-Version keine zusätzlichen Funktionen, wir fassen uns also kurz: Man kann Tasten neu belegen (allerdings nur in der Hauptebene, die FN-Ebene ist fest) und auch Makros dafür erstellen. Natürlich ist auch die Konfiguration der ARGB-Beleuchtung über die Software möglich.

Im letzten Punkt werden Optionen der Tastatur wie die Polling Rate oder der Win-Lock-Modus eingestellt. Vieles ist auch ohne die Software mittels Tastenkombinationen möglich.
Der Akkustand wird nicht in der Software angezeigt, was bei einer kabellosen Tastatur etwas schade ist. Um ihn zu überprüfen kann man FN+Leertaste drücken, dann zeigt die LED der FN(Endorfy)-Taste den Akkustand grob per LED-Farbe an.

Fazit

Aufgrund des 75%-Formats ist die Thock V2 75% Wireless sicher nichts für jeden, kann im Wesentlichen aber überzeugen. Mit den Endorfy Yellow-Schaltern bietet sie gute Switches mit einem tollen Tippgefühl und kann sich mit diesen von den Modellen mit roten Endorfy-Schaltern absetzen. Auch beim Klang kann sie das. Der präsente Klang ist etwas satter und damit ansprechender, aber eben auch auffällig. Wer eine möglichst leise Tastatur wünscht, wird sicher nicht glücklich.
Durch die drei Verbindungsoptionen, wobei sich drei Bluetooth-Geräte koppeln lassen, ist die Tastatur sehr flexibel. Außerdem bietet sie PBT-Kappen und Funktionserweiterungen mittels FN-Kombinationen. Dass sich letzte nicht ändern und nicht erweitern lassen, ist schade und lässt Möglichkeiten liegen. Den Kritikpunkt der eher rudimentären Software hat sie also mit der Thock V2 gemein. Ähnliches gilt für die eher schwache Beleuchtung, die bei der Thock V2 75% Wireless aber immerhin ein bisschen mehr zur Geltung kommen kann.

Für eine UVP von deutlich unter 100 € (76 €) ist das aber trotz der Kritikpunkte ein gelungener Auftritt.

Hardware-Helden PreisLeistung

Wir haben das Produkt vom Hersteller zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme auf den Test oder die Wertung fand nicht statt.

ENDORFY Thock V2 75% Wireless
Angebote

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