Thermaltake Ceres 500 TG ARGB im Test

Mit großzügigen Öffnungen, vier 140-mm-ARGB-Lüftern und viel Platz bringt das Thermaltake Ceres 500 TG ARGB vieles mit, was ein modernes Gehäuse ausmacht. Wie es sich in der Praxis schlägt, schauen wir jetzt!

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Technische Daten

Thermaltake
Ceres 500 TG ARGB
Maße (HxBxT)525 x 245 x 507.7 mm
Gewicht10,5 kg
MaterialStahl, Glas, Kunststoff
Mainboard-Format(E)-ATX, mATX, mini-ITX
max. 12″ x 13″
Anschlüsse Front1x USB 3.2 Gen 2 Typ-C
2x USB 3.0 Typ-A
Audio In/Out
Powerbutton
Resetbutton
CPU-Kühler-Höhemax. 185 mm
Grafikkarten-Längemax. 425 mm
Laufwerke2x 3.5″
6x 2.5″
oder
8x 2.5″
Radiator Frontmax. 360/420 mm
Radiator Deckelmax. 360 mm
max. 360/280 mm
Lüfter Frontmax. 3x 120 mm/2x 140 mm
(3x 140 mm ARGB-Lüfter vorinstalliert)
Lüfter Deckelmax. 3x 120 mm/3x 140 mm
Lüfter Heck1x 140 mm ARGB vorinstalliert
Lüftersteuerung
RGB-Beleuchtungvia Lüfter
Preis
Amazon.de: € 139,29*
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Thermaltake Ceres 500 TG ARGB im Detail

Geliefert wird das Gehäuse mit unsortierten Schrauben, Kabelbindern, Anleitung und einer Stütze für die Grafikkarte.

Das Design des Thermaltake Ceres 500 TG ARRGB zeigt schon welche Richtung das Gehäuse einschlagen soll: Airflow. So sind die Vorderseite und der Deckel mit besonders großen Löchern perforiert, die möglichst viel Luft durchlassen sollen. Dahinter befinden sich jeweils entnehmbare Staubfilter.

In der Vorderseite sind drei 140-mm-ARGB-Lüfter mit maximal 1500 U/min verbaut, die sich per PWM auch weit herunterregeln lassen. Ein weiterer Lüfter befindet sich außerdem an der Rückseite. Die Front kann außer den drei Lüftern auch Radiatoren bis 420 mm aufnehmen. Das Lüfterbracket lässt sich einzeln entnehmen.

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Am unteren Rand lockert die Schräge mit Thermaltake-Schriftzug die Optik auf und macht das Gehäuse noch etwas interessanter. Ohnehin ist das Design mit den unregelmäßigen Löchern gelungen. Front und Deckel sind Stahlgitter, die jeweils auf einem Kunststoffrahmen am Gehäuse befestigt sind, und sich entnehmen lassen. Die Farbabstimmung der unterschiedlichen Materialien ist gut gelungen und die Mechanismen funktionieren gut.

Das Anschlusspaneel ist an der linken, oberen Seite der Front untergebracht. Man findet dort einen Powerbutton, USB-C, zwei USB 3.0 Typ-A Anschlüsse, Audioports und einen Resetknopf. Einen RGB-Button gibt es nicht, da kein Controller verbaut ist.

Die linke Seite aus Glas ist als stabile Tür realisiert worden, bei der es eine praktische Verriegelung gibt. So sitzt die Tür stets sicher, lässt sich mit sprichwörtlichen Handumdrehen aber schnell öffnen. Die Stahlseite ist mit drei Schrauben gesichert. Die Trennung nach unten ist nur optisch, es handelt sich um ein Teil.

Auch die linke Seite des Netzteilschachts lässt sich, nach dem Entfernen von Schrauben, öffnen und ist teilweise perforiert (und staubgeschützt.) Im vorderen Teil lässt sich ein optional erhältliches Display-Kit anbringen. Die Unterseite wird von einem durchgängigen und nach vorne entnehmbaren Staubfilter geschützt.

Der leicht zugängliche Innenraum bietet erst mal massig Platz für allerlei Komponenten. Mainboards mit bis zu 12 x 13 Zoll sowie 425 mm lange Grafikkarten können verbaut werden. Kommt ein Frontradiator zum Einsatz verkürzt sich die GPU-Länge entsprechend. Der Ausschnitt für Radiatoren an der Vorderseite ist mit um die 36 mm (circa) etwas knapp geraten. Dafür können sogar bis zu 420-mm-Modelle verbaut werden. Im Deckel liegt der maximale Support bei bis zu 360-mm-Radiatoren oder drei 140-mm-Lüftern. Der Abstand zum Mainboard misst ca. 6 cm. Für CPU-Kühler stehen 185 mm zur Verfügung.

Neben dem Mainboard-Tray, das zudem von Kabeldurchführungen umringt ist, ist eine Platte für ein 3.5“ oder zwei 2.5“-Laufwerke. Die Netzteilabtrennung ist komplett perforiert und biete mehrere Montagepunkte für die beigelegte Grafikkartenstütze. Diese wird am Boden und Deckel fixiert und ist dann in der Höhe verstellbar. Sehr praktisch, aber durch die Strebe auch sehr sichtbar. Das Gehäuse ist außerdem für vertikale Grafikkarten vorbereitet, ein Riser-Kabel liegt jedoch nicht bei.

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Die Rückseite dient vor allem der Verlegung von Kabel, wozu es Klettbinder gibt. Auch Laufwerke werden hier montiert. Dazu gibt erneut es zwei der Montageplatten hinter dem Tray und einen klassischen Laufwerkskäfig, der sich auch versetzen/entfernen lässt. Das Netzteil wird von hinten eingeschoben und mit der Blende verschraubt.

Einen Lüfter- oder ARGB-Controller findet man nicht. Die Lüfter sind jedoch allesamt mit Y-Weichen ausgestattet und können so in Reihe an je einem PWM bzw. ARGB-Port angeschlossen werden. Das Kabel des Hecklüfters ist leider ziemlich kurz und erschwert etwas die Verkabelung.

Davon ab war die Hardware schnell und komfortabel verbaut.

Die Beleuchtung der Lüfter kommt durch die großen Öffnungen in der Front gut zur Geltung

Temperaturen und Lautstärke

Testsystem

  • AMD Ryzen 5800X @ Noctua NH-U12S
  • MSI B550 Gaming-Plus
  • Zotac GeForce RTX 3080 12 GB Trinity OC
  • 16 GB DDR4-RAM Corsair Vengeance RGB
  • Corsair RM650X

Wir nutzen als Stresstest eine Kombination aus MSI Kombustor+prime95. Prime nutzen wir mit 12 Threads und 12k FFT-Size, ohne AVX. Die CPU wird auf 100W limitiert. Die Lüfter des Gehäuses werden auf 100% fixiert. Der CPU-Kühler läuft auf 75% (ca. 1200 U/min) und die Grafikkarten-Lüfter werden auf 65% (ca. 1600 U/min) fixiert. Der Test läuft eine halbe Stunde und wir notieren die Durchschnittstemperaturen.

Die Lautstärke messen wir aus 30 cm Abstand schräg von vorne.

Lian Li
Lancool 216
Thermaltake
Ceres 500
Fractal Design
North
CPU-Temperatur71,8 °C75 °C75,5 °C
GPU-Temperatur65,2 °C66,1 °C69,3 °C
Lautstärke nur Gehäuselüfter 100%50,3 dB(A)50,8 dB(A)51,3 dB(A)
Lautstärke Gesamt50,8 dB(A)51,1 dB(A)51,5 dB(A)
normiert auf 20 °C

Drei Frontlüfter und offene Flächen, das sorgt wie zu erwarten für viel Wind und eine gute Kühlung. Das Thermaltake Ceres 500 erreicht sehr gute Temperaturen bei der CPU- und bei der GPU schneidet es sogar noch etwas besser ab. Die Lautstärke hat es bei viermal 1500 U/min und knapp über 50 dB(A) in sich.

Lian Li
Lancool 216
Thermaltake
Ceres 500
Fractal Design
North
CPU-Temperatur76 °C80,1 °C80,7 °C
GPU-Temperatur65,8 °C68,5 °C71,9 °C
Lautstärke Gesamt41,6 dB(A)42,1 dB(A)41,6 dB(A)
normiert auf 20 °C
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Mit reduzierter Drehzahl steigen beide Temperaturen etwas an, bleiben aber sehr gut und wieder tut sich die GPU-Temperatur hervor. Es gab zunächst Nebengeräusche durch einen oder mehrere Lüfter, die sich aber nach einer Weile gelegt haben.

Fazit

Mit perforierten Flächen und den vier 140-mm-ARGB-Lüftern überzeugt das Thermaltake Ceres 500 unter anderem mit einer hohen Kühlleistung, die es sowohl bei hoher aber auch bei gesenkter Drehzahl erzielen konnte. Die Lüfter lassen sich gut regulieren und sehen durch die ARGB-Beleuchtung klasse aus. Das Gehäuse ist damit und durch sein allgemeines Design sicher ein Hingucker.

Funktional bietet das Ceres 500 viel Platz, nur der Ausschnitt für einen Frontradiator hätte etwas größer sein können. Dafür passen sogar bis 420 mm große Modelle. Generell können große Hardware-Komponenten in dem über die Tür zugänglichen Innenraum verbaut werden. Ein weiterer, kleiner Kritikpunkt ist das sehr kurze Lüfterkabel des Hecklüfters, aber das ist kein Weltuntergang. Lobenswert ist weiter die saubere Verarbeitung und der konsequente Staubschutz aller Flächen bis hin zu den seitlichen Perforierungen des Netzteiltunnels. Die mitgelieferte GPU Stütze ist zwar nicht dezent, aber sehr praktisch.

Kühl, optisch gelungen und geräumig – damit ist das Thermaltake Ceres 500 TG ARGB ein sehr empfehlenswertes, aber nicht ganz günstiges Gehäuse!

Hardware-Helden Gold Auszeichnung

Wir haben das Produkt vom Hersteller zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme auf den Test oder die Wertung fand nicht statt.

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