TP-Link Kasa KE100 Kit im Test

Es wird wieder kalt! Grund genug sich mal wieder mit smarten Thermostaten zu beschäftigen. Wir durften einen Blick auf das TP-Link Kasa KE100 Kit werfen und teilen in diesem kurzen Test unsere Eindrücke.

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TP-Link hat uns für den Test nicht nur das KE100 im Kit mit dem Hub sondern auch ein Tapo T315 Thermometer und den Tapo T110 Fensterkontakt leihweise zur Verfügung gestellt.

TP-Link Kasa KE100 Kit
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Technische Daten und Features des KE100

  • Maße Thermostat: 56.5 × 84 mm
  • Hub erforderlich (im Kit enthalten)
  • Display
  • Matter zertifiziert
  • Zeitplan & Timer
  • Bis zu 32 Heizkörper pro Hub
  • Geofencing
  • Sprachsteuerung (Amazon Alexa, Google Assistant , Siri Shortcuts)
  • Fenster-Offen-Erkennung mit optionalem Tapo T110 Sensor

Das Kasa KE100 Kit besteht aus dem KE100-Thermostat und dem Kasa Hub. Ohne Hub ist das Thermostat relativ nutzlos. Ein Hub kann bis zu 32 Thermostate verwalten. Beigaben sind diverse Adapter für eine Vielzahl unterschiedlicher Heizkörperventilanschlüsse, Batterien und ein kleines Werkzeug zum Öffnen des Batteriefachs.

Das Kasa KE100 Thermostat ist im ausgeschalteten Zustand schlicht und das integrierte Display ist unsichtbar. Die Position des Displays ist hinten am Gehäuse vermerkt. Es erscheint kurz bei der Bedienung und zeigt die eingestellte Temperatur und symbolisiert den Verbindungs- , Batteriestatus etc. Bei Sonneneinstrahlung oder sehr heller Umgebung ist es ein wenig leuchtschwach.

Die Oberseite ist gleichzeitig auch der Batteriedeckel. Um ihn zu öffnen, muss man ihn etwas drehen, wozu das beiliegende „Werkzeug“ oder ein ähnlicher flacher Gegenstand benötigt wird, der in den Schlitz gesteckt wird – etwas umständlich.

Wie häufig man die Batterien tatsächlich wechseln muss können wir nach der kurzen Testzeit nicht sagen (Hersteller spricht von bis zu 1 Jahr Batterielebensdauer), aber eine normale per Hand entfernbare Klappe ist da doch deutlich praktischer.

Installation und Einrichtung

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Die Installation ist einfach, wir haben keinen Adapter benötigt und konnten das Thermostat direkt am Heizkörperventil befestigen. Der rechteckige Hub kommt einfach in die Steckdose und ist nicht so groß, dass er benachbarte Dosen blockieren würde. Auch direkt am Thermostat selbst lässt sich die Temperatur in vergleichsweise groben 1 °C-Schritten verstellen. 0.5 °C-Schritte unterstützen das Thermostat und die App nicht. Das ratternde Drehgeräusch hat etwas von einer Eieruhr, die man aufzieht. Die manuelle Steuerung kann in der App mit der Kindersicherungs-Option auch deaktiviert werden.

Zur Einrichtung und Steuerung benötigt man die Kasa-App inklusive Konto bei TP-Link. Die Einrichtung ist leicht und wird verständlich angeleitet. Die Geräte werden in den Pairing-Modus versetzt (dafür muss z.B. beim Thermostat der versteckte Knopf hinter dem Deckel gedrückt werden) und werden dann von der App erkannt. Nach dem Hub fügt man das Thermostat zu und im Prinzip kann es dann losgehen.

Das Kasa KE100 ist außerdem Matter kompatibel, diese Funktion haben wir aber nicht überprüft.

Hinzufügen von Tapo-Geräten

Tapo-Geräte wie der Fensterkontakt und das Raumthermometer müssen in einem kleinen, etwas versteckten Punkt hinzugefügt werden. Dazu erst den Hub wählen -> Verbundene Geräte -> Gerät hinzufügen. Kasa Geräte werden direkt im Hauptmenü der App hinzugefügt.

Optional und optimal: Fensterkontakt (Tapo T110) und Raum-Thermometer (Tapo T315)

Wer eine Fenster-Offen-Erkennung wünscht, muss einen entsprechenden Sensor hinzukaufen, das KE100 Thermostat hat keine entsprechende Funktion. Der mitgeschickte Tapo T110 erledigte diese Funktion in der Testphase und regelte kurz nach dem Öffnen des Fensters die Heizung runter, nachdem diese Funktion in der App aktiviert wurde. Wahlweise auch mit Benachrichtigung.

Weiterhin lassen sich mit ihm auch andere Funktionen wie etwa ein Alarm umsetzen. Der Abstand des Kontakts darf bis zu 15 mm betragen, danach gilt der Sensor als geöffnet. Der Batteriewechsel gestaltet sich allerdings fummelig.

Fast schon ein Muss ist hingegen nach unserer Meinung ein Sensor für die Raumtemperatur, damit die gewünschte Temperatur im Raum genauer erreicht wird und nicht am Heizkörper gemessen wird, da sie dort natürlich deutlich höher ist. Es lässt sich zwar eine Korrektur/Abweichung in der App einstellen, aber letztlich funktioniert es mit dem Raumthermometer besser, genauer und bequemer.

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Damit das Tapo T315 Thermometer allerdings auch für die Regelung genutzt wird, muss man in der App manuell vom internen Sensor des Thermostats auf das Thermometer umstellen.

Wechsel des Sensors
Optionen des T315

Das Tapo T315 zeigt die aktuelle Temperatur und auch die Luftfeuchtigkeit an. Dank des großen E-Ink-Displays ist es auch auf Entfernung gut lesbar. Ein kleines Emoji zeigt zudem noch an, ob der eingestellte Wohlfühlbereich erreicht ist oder nicht. Es handelt sich allerdings nicht um ein Thermostat mit manueller Steuerungsmöglichkeit. Temperatur und Luftfeuchtigkeit können in der App für smarte Aktionen genutzt werden z.B. zum Schalten einer smarten Steckdose bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Temperatursteuerung mit Kasa App und Alltagserfahrungen

Mit der Kasa-App kann die Temperatur natürlich auch manuell gesteuert werden. Über den Punkt „Smarte Steuerung“ lassen sich Zeitpläne mit unterschiedlichen Zeiten und Temperaturen erstellen. Entweder für jeden Tag, getrennt nach Wochentag und Wochenende oder für jeden Tag individuell. Erstellt man für einen Zeitbereich keine Temperatur, so liegt die Frostschutz-Temperatur an. Man kann jedoch nur ein Profil erstellen und nicht mehrere. Es gibt einen Sommermodus, der die Geräte in den Energiesparmodus versetzt. Ein Nachtmodus bewirkt dass das Thermostat möglichst wenig und leise regelt. Wir empfanden das Laufgeräusch aber ohnehin nicht als besonders aufdringlich und die Regelung erfolgt recht zügig, so dass das Thermostat immer nur kurz zu hören war. Allerdings wurde es auch nicht im Schlafzimmer, sondern im weniger kritischen Wohnzimmer verwendet und das empfindet auch jeder anders.

In einem kleinen Untermenü von „Smarte Steuerung“ findet sich außerdem die praktische Option „Frühstart“. Diese sorgt dafür, dass die Temperatur zum gewünschten Zeitpunkt (z.B. 20 Grad um 7 Uhr) bereits erreicht werden soll und nicht erst dann mit dem Heizen begonnen werden soll. So muss man sich nicht selbst mit der Vorheizzeit beschäftigen.

Im Punkt Bericht kann man sich noch den Temperaturverlauf über den Tag/Woche ansehen und Rückschlüsse über das Heizverhalten ziehen. Unter „Intelligent“ lassen sich in der App Automatisierungen nach dem „Wenn-dann-Prinzip“ vornehmen. Weiterhin wird Geofencing (als Beta) unterstützt. Dabei wird anhand des Standorts (Ankommen oder Verlassen) eine Funktion ausgeführt. So kann zum Beispiel mit dem Verlassen die Heizung gedrosselt werden oder umgekehrt.

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In Verbindung mit dem Raumthermometer wurde die Zieltemperatur in der einwöchigen Testzeit recht genau erreicht und fast nie überschritten. Allerdings haben wir Defizite bei der Konstanz bzw. dem Halten der Temperatur wahrgenommen. Das KE100 zeigte über die getesteten Tage stets folgendes Verhalten: Es wurde auf die gewünschte Temperatur geheizt, dann wurde die Heizung gedrosselt bzw. sogar ganz abgeschaltet und erst wieder eingeschaltet wenn die Temperatur circa 0.7 Grad unter die Solltemperatur gefallen ist. Danach wurde wieder bis auf die Solltemperatur geheizt usw. Im Screenshot vom Bericht sieht man dies gut anhand der Zickzack-Linie.
Mit komplett abgeschaltetem Heizkörper haben wir die Raumluft dann als weniger angenehm empfunden, zumal 19.5 Grad (fallend) und eine abgeschaltete Heizung nicht das ist, was man sich unter gewünschten 20 Grad vorstellt. Möglicherweise ist der Effekt auch abhängig von Außentemperatur (0-5 Grad) und Bausubstanz, aber hier wäre eine konstantere Temperatursteuerung zum Halten des Sollwertes wünschenswert. Die Zeitpläne wurden in der Testphase zuverlässig umgesetzt.

Fazit

Das TP-Link Kasa KE100 (Kit) kann mit der recht einfachen Bedienung, der weitestgehend einfachen Einrichtung und natürlich auch mit dem niedrigen Preis punkten. Sowohl ein einzelnes Thermostat als auch das Starterkit mit dem benötigten Kasa-Hub sind vergleichsweise günstig und schonen bei Ausstattung des kompletten Haushalts das Portemonnaie. Auch das hier getestete Zubehör ist recht günstig, gerade in das externe Raumthermometer sollte man für eine genauere Temperatur aber investieren. Das Heizverhalten dürfte nach unserer Erfahrung aber konstanter sein. Ebenso gestaltet sich der Zugriff auf das Batteriefach nicht besonders komfortabel.

Das Produkt wurde vom Hersteller leihweise zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme auf den Test fand nicht statt!

TP-Link Kasa KE100 Kit
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