ASUS ROG Gladius III Wireless Aimpoint im Test

Mit der Keris Wireless Aimpoint haben wir uns vor ein Paar Wochen schon eine von ASUS‘ leichten und ausdauernden Mäusen angeschaut. Mit der Gladius III Wireless Aimpoint schauen wir uns heute auch das Topmodel an. Was die Maus im Vergleich besser kann, haben wir im Test geklärt.

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Verpackung und Lieferumfang

Die Gladius III Wireless Aimpoint wird in einem ASUS ROG typischen, rot-schwarzen Verpackungsdesign ausgeliefert. Im Inneren findet sich neben der in einen Stoffbeutel gebettet Maus auch noch einiges an Zubehör. Dieses umfasst einen Wireless Empfänger, Wechselswitches und eine kleine Zange, Wechselglides, ein USB-C Anschlusskabel inklusive Adapter, einen Bogen Mausgripptape und natürlich ein Paar Anleitungen.

Technische Daten

Maße123 x 68 x 44 mm
Gewicht79g
MaterialKunststoff
SensorASUS ROG Aimpoint
36000 DPI
Tasten6
Layoutergonomisch, rechtshänder
Besonderheiten-wireless 2,4GHz/Bluetooth bis 119/143 Stunden Laufzeit
-RGB Rückenlogo
-austauschbare (ASUS Push-Fit II) ROG Micro Switches
Preis
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ASUS ROG Gladius II Wireless im Detail

Die Gladius III setzt auf eine ergonomische Form für den rechtshändigen Gebrauch, mit einem recht hohem Rücken. Die Gummierung an den Seiten der Gladius II wurde durch texturierten Kunststoff ersetzt, was sicherlich nur einer der Schritte war, um das Gewicht auf leichte 79 Gramm zu reduzieren.

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Wem die Seiten nicht griffig genug sind, der kann mit dem im Lieferumfang befindlichen Gripptape nachhelfen. Neben der schwarzen Variante, gibt es mit dieser Generation übrigens erstmals auch eine weiße Ausführung der Maus.

Die Maus bietet 6 teils frei belegbare Tasten. Hier wären die beiden Haupttasten, die mittlere Mausradtaste, 2 Daumentasten sowie eine extra DPI Taste über dem Mausrad zu nennen.

Designtechnisch ist die Maus recht schlicht gehalten. Lediglich das Rückenlogo ist bei Bedarf beleuchtet. Ein kleiner ROG Schriftzug ziert die rechte Seite des Rückens. Das Muster der Seitenteile setzt sich auch im Bereich des Mausrades und bei der Mausradgummierung fort.

Auf der Unterseite zeigen sich vier dreieckige Glides aus PTFE sowie ein Glide um die Sensorlinse. Im hinteren Bereich gibt es einen Profil Button, hier lassen sich bis zu 5 Profile durchschalten – das klappt nach einmaliger Konfiguration auch ganz ohne ASUS Software.

Zudem wird eine Verstauungsmöglichkeit für den Wireless Empfänger geboten. Im vorderen Bereich gibt es einen Schalter zur Wahl des Betriebsmodus sowie eine Pairingtaste für Bluetooth.

Dem findigen Beobachter werden sicherlich auch die beiden runden Abdeckungen im hinteren Bereich nicht entgangen sein. Über diese kommt man an die zwei Schrauben, die zum Öffnen der Maus nötig sind. So lassen sich mit wenigen Handgriffen die Switches der Hauptmaustasten austauschen. Die neuen Push-Fit Sockel der 2. Gen nehmen dabei 5 und 3 polige Switches auf.

Beim Sensor setzt ASUS auf einen hauseigenen, optischen ROG AimPoint Sensor mit bis zu 36000 dpi.

Der 550 mAh starke Akku wird über den USB-C Anschluss im vorderen Bereich der Maus geladen. Alternativ kann die Maus darüber natürlich auch kabelgebunden genutzt werden.

ASUS Armoury Crate

Die Gladius III Wireless AimPoint lässt sich mit der Armoury Crate Software nach belieben anpassen. Nach einmaliger Konfiguration und Synchronisierung der bis zu 5 Profile läuft die Maus aber auch gänzlich ohne, dann muss man allerdings auf die Akkuanzeige unter Windows verzichten.

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Für die Gladius III Wireless Aimpoint lassen sich, wie bereits erwähnt, bis zu 5 Profile anlegen und speichern.  Im Tab „Tasten“ lassen sich die Tasten mit verschiedenen Funktionen oder aber Makros belegen.

Der „Leistung“ Reiter bietet bis zu vier unabhängig voneinander einstellbare DPI Stufen sowie Angle-Snapping. Die Abtastrate lässt sich in 4 Stufen auf maximal 1000Hz festlegen.

Zur Individualisierung der Beleuchtung gibt es insgesamt 6 konfigurierbare Effekte. Mehr lassen sich bei Bedarf über den etwas unübersichtlichen Aura Creator erstellen.

Unter „Kalibrierung“ kann für ein optimales Tracking eine passende Oberfläche eingestellt werden, alternativ lässt sich die Maus auch direkt auf die verwendete Unterlage kalibrierern. Zudem kann hier die Lift off Distanz in 2 Stufen eingestellt werden.

Unter „Energie“ wird der Akkustand angezeigt. Zudem lässt sich eine Schwelle für eine Akku-Warnung konfigurieren sowie ein Standby Timer setzen.

Praxischeck

Die Gladius III ist im direkten Vergleich mit der Keris ein gutes Stück größer und daher eher für Gamer mit größeren Händen empfehlenswert. Aufgrund der Gehäuseform machen Palm und Fingertipp Gripp am meisten Sinn. Für den Claw Gripp ist das Gehäuse für unser Empfinden zu groß.

Die Druckpunkte der Tasten sind alle angenehm knackig und akustisch nicht zu aufdringlich. Die Daumenhasten haben einen leicht unterschiedlichen Hub. Das Mausrad besitzt zudem eine sehr strafe Rasterung und keinerlei Spiel nach links und rechts.

Übrigens, die Gladius III kann mit einer DPI Schnellwahltaste oberhalb des Mausrades aufwarten. Das war einer der größten Kritikpunkte an der Keris.

Der namensgebende ASUS ROG AimPoint Sensor macht in der Gladius III eine sehr gute Figur. Im 2,4 GHz WiFi Modus reagiert die Maus absolut verzögungsfrei und zeigt auch bei höheren Auflösungen ein fehlerfreies Tracking und eine konstante Pollingrate ohne nennenswerte Aussetzer.

400DPI
400DPI Abtastrate
800DPI
800DPI Abtastrate
1600DPI
1600DPI Abtastrate
3200DPI
3200DPI Abtastrate

Die Lift-off Distanz liegt mit der niedrigen Einstellung bei unter 1mm, mit der hohen Einstellung bei etwa 1,5mm. Beim Anheben ist die Maus etwas Hecklastig.

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Das geringe Gewicht von 79 Gramm und die reibungsarmen Gleitpads verleihen der Maus eine sehr gute Agilität.

Im Vergleich zur Keris hat ASUS bei der Gladius III den Gripp mit den texturierten Seiten deutlich besser gelöst. Alternativ lässt sich das Ganze mit dem mitgelieferten Gripptape noch verbessern. Allerdings sorgt das bei Nutzung aller 4 Tapes auch für 2 Gramm mehr auf der Waage.

Wenn die Maus nicht benutzt wird schaltet sie in den Energiesparmodus. Die Zeit dafür kann in der Software zwischen 1-10 Minuten gewählt werden oder komplett deaktiviert werden. Zu Aufwecken reicht es kurz an den Maus zu wackeln. Hier ist dann eine minimale Verzögerung beim ersten Bewegen des Mauszeigers bemerkbar, aber nicht weiter schlimm.

Wie schon die Keris zeigt sich auch die Gladius III als echter Dauerläufer. Mit deaktivierter Beleuchtung konnten wir im kabellosen 2,4 GHz Modus eine Laufzeit von 118 Stunden erreichen. Wird die Maus via Bluetooth Verbindung genutzt, sollen laut ASUS noch bis zu 20 Stunden mehr möglich sein.

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Fazit

Mit der ROG Gladius III Wireless Aimpoint hat ASUS vieles richtig gemacht. Der Sensor ist spitze, die Verarbeitungsqualität hervorragend und die Akkulaufzeit ist mit 118 Stunden sehr gut.

Darüber hinaus ist die Maus dank einfacher Demontage sowie Push-Fit Sockeln der 2. Gen problemlos wartbar und kann bei Bedarf mit anderen Haupttastenswitches bestückt werden.

Eine einfach erreichbare On-the-fly DPI Taste sowie ein brauchbarer Lieferumfang runden das gelungene Gesamtpaket ab. Über die Armoury Crate Software können bis zu 5 Profile konfiguriert werden, welche dann auch ohne Software nutzbar sind.

Der einzige Kritikpunkt ist in unseren Augen der vergleichsweise hohe Preis. Dafür bekommt man aber auch eine hochwertige Maus die kaum Wünsche offen lässt, daher vergeben wir unseren Gold Award.

Hardware-Helden Gold Auszeichnung
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Wir haben das Produkt vom Hersteller zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme auf den Test oder die Wertung fand nicht statt.

ASUS ROG Gladius III Wireless AimPoint
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