
Die Corsair Nautilus RS AiO-Wasserkühlung kam ursprünglich ohne Display auf den Markt und lässt sich mit Standard-PWM- und ARGB-Anschlüssen bei Pumpe und Lüfter ganze ohne spezielle Herstellersoftware nutzen. Corsair hat die Nautilus AiO mittlerweile aber auch mit Display in Form der NAUTILUS RS LCD auf den Markt gebracht. Für Besitzer des Modells ohne Display gibt es außerdem mit dem NAUTILUS RS LCD-Bildschirm-Modul die Möglichkeit das Display einfach nachzurüsten. Wir haben uns das Modul folgend angeschaut und stellen dieses in aller Kürze vor.
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Das Display Modul schlägt mit ~60€ zu Buche (Stand 11.12.2025 auf corsair.com). Das ist natürlich günstiger als ein Neukauf einer kompletten AiO, treibt den Gesamtpreis der eher günstigen Nautilus prozentual aber natürlich schon deutlich nach oben.
Das Display kommt ohne Lieferumfang in einer Verpackung aus Pappe. Ein Anleitung, sofern man diese für die wirklich simple Montage benötigt, findet man Online über den QR-Code. Das Kabel ist fest mit dem Display-Modul verbunden.

Das Modul bietet einen 2,1-Zoll-IPS-LCD-Bildschirm mit einer Auflösung von 480 x 480 Pixeln. 30 FPS sorgen für eine ausreichend flüssige Darstellung und mit bis zu 600 cd/m² ist das Display auch schön hell, was insgesamt zu einer schönen, ansprechenden Darstellung führt.

Den Standarddeckel der Nautilus kann man einfach von der Pumpeneinheit abziehen. Genau so einfach lässt sich dann das Display-Modul aufstecken. Dafür braucht man nur wenige Sekunden.
Dann muss nur noch der interne USB-Stecker mit dem Mainboard verbunden werden und die Montage ist erledigt.

Zum Betrieb des Displays ist jetzt aber die Corsair iCUE-Software erforderlich.
iCUE bietet sehr viele Darstellungsoptionen an. Besonders interessant natürlich die Anzeige der Temperatur auf dem Display. Zur Auswahl stehen viele Sensoren im System, wie CPU, GPU und mehr, die man auch selbst umbenennen kann, sollte die Standardbezeichnung unklar oder zu lang sein.

Es gibt unterschiedliche Designs mit farblichen Anpassungsmöglichkeiten. Je nach Design können Temperaturbereiche festgelegt werden oder Temperaturen farblich kategorisiert werden. Es gibt auch eine Vorlage, die zwei Sensoren gleichzeitig anzeigt. Einen Sensor für die Flüssigkeitstemperatur hat die Nautilus allerdings nicht.

Abseits dieser nützlichen Infos können auch Grafiken und animierte GIFs dargestellt werden. Die iCUE-Software enthält zudem eine GIPHY-Integration, mit der schnell GIFs gefunden und ausgewählt werden können. Im Modus „Ersteller“ können Elemente manuell auf dem Display platziert werden.
Abschließend lässt sich sagen, dass das Display-Modul eine sehr einfache Möglichkeit ist die Nautilus RS AiO schnell und unkompliziert mit einem Display auszustatten, ohne in ein komplett neues Modell investieren zu müssen. In der Praxis funktioniert es tadellos, die Montage ist ein Kinderspiel und der Funktionsumfang ansprechend.
Auf der anderen Seite macht das Display nun aber doch die iCUE-Software erforderlich, die man bei der Nautilus mit ihren gängigen PWM/ARGB-Anschlüssen eben nicht gebraucht hat. Gleichzeitig ist die Lüfter- und Pumpensteuerung so aber weiterhin nicht per iCUE möglich, außer man hat einen entsprechenden Controller von Corsair im System.
Wir haben das Produkt vom Hersteller zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme auf den Test oder die Wertung fand nicht statt.











