SAMA P1000 Netzteil – Vorstellung und Praxiseindruck

Heute schauen wir uns ein Netzteil von SAMA an, einem Hersteller, der hier noch nicht allzu bekannt ist. Das SAMA P1000 bietet 1000W, Platinum-Effizienz, ist semi-passiv und wir hatten die Möglichkeit es auszuprobieren.

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Anmerkung vorab:
Wir möchten an dieser Stelle direkt erwähnen, dass dies mangels Equipment zur Messung der elektrischen Eigenschaften kein vollwertiger Test ist, sondern eine Vorstellung des Produkts samt kurzem Praxiseindruck. Wir verweisen an dieser Stelle gerne auf die Ergebnisse von Cybenetics.

Technische Daten des SAMA P1000

Maße150 x 150 x 86 mm
Ausgangsleistung 12V1000 W
Ausgangsleistung 3.3V und 5V100 W
12V83,3 A
5V20 A
3.3V20 A
ATX 24-pin1x
CPU2x 4+4 Pin
12V-2×61x (600 W)
PCIe 6+2 Pin3x
SATA8x (2 Kabel)
PATA4x (1 Kabel)
Effizienz80 Plus Titanium
Cybenetics Titanium
Besonderheiten-vollmodular
-semi-passiv
Garantie10 Jahre
Preis
Amazon.de: € 159,90*
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SAMA P1000 im Detail

Verpackung und Lieferumfang

Das SAMA P1000 ist voll-modular und wird mit folgenden Kabeln geliefert.

  • 1x ATX-Kabel (60 cm)
  • 2x P4+4 (CPU): (70 cm)
  • 1x 12V-2×6 (GPU, 600W, (60 cm)):
  • 3x PCIe 6+2 (60 cm)
  • SATA: 8x Anschlüsse verteilt auf zwei Kabel (45-90 cm)
  • MOLEX: 4x (ein Kabel (45-90 cm))
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Die Version mit 1200 Watt (SAMA P1200) bringt noch ein weiteres 12V-2×6-Kabel und noch ein SATA-Kabel mit.

Weiterhin im Lieferumfang haben wir Klettkabelbinder und einen Satz Schrauben.

Design und Ausstattung

Das SAMA P1000 misst 150x86x150 mm und ist damit als kompakteres ATX-Netzteil zu bezeichnen, das ohne „Überlänge“ wie z.B. bei dem neulich angesehenen Dark Power 14, kompaktere Systeme nicht überfordert.

Das P1000 gibt es in Schwarz und Weiß. Die optisch nicht so ansehnlichen aber obligatorischen elektrischen Daten hat der Hersteller auf die Oberseite gepackt. So sind die Seiten frei für das dekorative „P1000“ in glänzender Schrift und ein kleines Logo.

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Das Lüftergitter sorgt für ein geschmackvolles Design, dessen Muster vor dem 140-mm-Lüfter größer ausfällt, sich aber passend auf der Rückseite in kleinerer Form wiederfindet. Der Hersteller hat durchaus Wert auf das Aussehen gelegt, ohne es zu verspielt zu gestalten.

Das vollmodulare Netzteil hat die Anschlüsse in zwei Reihen angeordnet. Auf der linken Hälfte befinden sich die Anschlüsse für Laufwerke (SATA/PATA) und die rechte Hälfte ist für die GPU eingeteilt. Es gibt einen modernen 12V-2×6 mit 600 Watt und vier PCI-E-Anschlüsse (3 Kabel enthalten), wobei auf Kabel mit mehr als einem Stecker verzichtet wird. Die GPU-Kabel messen allesamt je 60 cm.

Die Flachbandkabel sind gewohnt flexibel und lassen sich auch in engeren Radien verlegen. Auch optisch machen sie durchaus was her, da SAMA die Oberfläche der Ummantelung mit einer Struktur versehen hat, die an Sleeves erinnert. Das ersetzt zwar keine aufwändig einzeln umhüllten Kabel, sieht aber doch ganz nett aus.

Das P1000 trägt sowohl die Platinum-Zertifizierungen von 80Plus als auch von Cybenetics. Sämtliche Testdaten von Cybenetics findet man in der dortigen Datenbank, wo das P1000 auch die A+-Wertung bei der Lautstärke erreicht hat.

Lüfter und Lautstärke

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Der 140-mm große Lüfter läuft in einem semi-passiven Modus. Das heißt, er steht abhängig von der Auslastung und der Temperatur still. Laut einem Diagramm von SAMA auf der Produktseite nimmt er seinen Betrieb bei 60% Auslastung oder einer Temperatur von 55 Grad auf. Nur bei steigender Temperatur soll sich die Drehzahl dann weiter steigern.

Zumindest den Start bei 60% Auslastung können wir grob bestätigen. Aufgefallen ist uns dabei ein nicht gänzlich perfektes Anlaufverhalten. Im Übergangsbereich beginnt der Lüfter im Sekundentakt zu zucken, läuft aber nicht an. An sich ist das nicht schlimm, weil man davon theoretisch nichts mitbekommt. In der Praxis äußert sich der Anlaufversuch aber mit einem kleinen Nebengeräusch, das in sehr ruhiger Umgebung hörbar sein könnte.

Wenn der Lüfter dann erstmal läuft, verschwindet das Geräusch. Der Lüfter läuft im mittleren Lastbereich recht dezent, der Luftstrom ist kaum hörbar. Es gibt jedoch leichte Lagergeräusche des Lüfters (typisches leises Rattern), die in der Praxis nicht auffallen dürften, vor allem nicht, wenn unter Last andere Komponenten ebenfalls lauter werden.
Auch die elektrischen Geräusche sind im Alltag wohl nicht weiter auffällig. Im Leerlauf gibt es ein leichtes Summen, unter Last wird es etwas lauter und brummt etwas mehr. Beides ist wie gesagt in der Praxis wohl nicht relevant. Im Detail war aber das teurere be quiet! Dark Power 14, das wir uns neulich ansehen konnten, auch dahingehend leiser.

Fazit

Das SAMA P1000 hat bei uns einen ordentlichen Eindruck hinterlassen und leistete sich keinen Ausrutscher oder bemerkenswerte Auffälligkeiten. Das 1000 Watt-Netzteil sieht recht schick aus, was vor allem auch für die Kabel gilt. Sie sind zwar nicht einzeln gesleeved, die Struktur auf dem Mantel wertet die Kabel aber optisch etwas auf. Zudem verhält sich das kompakte mit Platinum-Effizienz aufwartende Netzteil akustisch relativ unauffällig. Nur im Detail gibt es kleine Kritik beim Anlaufverhalten und der Laufruhe. Mit zum Zeitpunkt des Tests ~160 € gibt es viel Konkurrenz für das P1000. Erwähnenswert sind die 10 Jahre Garantie, wobei man da etwas Vertrauen in die hier doch noch unbekannte Marke investieren muss.

SAMA P1000
Angebote

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