XMG Core 16 (L23) im Test

Hier stand im privaten Umfeld schon länger der Kauf eines neuen Gaming-Laptops an. Die Wahl fiel nach etwas hin und her auf den XMG Core 16, den wir einem Test unterziehen durften.

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So ein Laptop-Kauf will immer gut überlegt sein. Nachdem ein ASUS G16 Strix-Modell leider extremes Spulenfiepen zeigte – selbst Bewegungen der Maus waren hörbar – wurde nach weiterer Suche der XMG Core 16 (L23) das Objekt der Begierde. Die geduldige Käuferin wartete bis zu dem jährlichen Rabattwahnsinn rund um den Black Friday, wo dann zugeschlagen wurde und zeigte umso mehr Geduld, da wir das Gerät zunächst einmal dem folgenden Test unterziehen durften. Wie gut sich der XMG Core 16 mit Ryzen 7 7840HS und RTX 4070 schlägt schauen wir jetzt.

Gewählte Konfiguration, Bestellung und Lieferung

Zunächst galt es die Konfiguration des XMG Core 16 auf bestware.com* zu machen. Zu dem stets verbauten AMD Ryzen 7 7840HS wurde die Nvidia GeForce RTX 4070 gewählt, die einen deutlichen Aufpreis ausmacht. Ein weiteres Upgrade gab es beim RAM, der von 16 auf 32 GB aufgestockt wurde und außerdem wurde statt der 500 GB großen Samsung 980 eine 1 TB große Samsung 990 Pro gewählt. Der Rest blieb wie vorgegeben.

Die Konfiguration hätte in dieser Form regulär ~2015€ gekostet. Mit dem Rabatt standen noch knapp unter 1700€ auf der Rechnung, warten lohnt sich manchmal. Bestellt wurde mit einer angegeben Lieferzeit von 10-14 Tagen. Geliefert wurde die gewünschte Konfiguration nach 5 Tagen, top!

Verpackt ist der XMG Core 16 in schwarzem Karton. Dabei ist natürlich das Netzteil (230W von FSP) und auch ein XMG-Mauspad war im Karton. Statt Zettel und Treiber-CDs liegt ein USB-Stick bei, auf dem Treiber, Kurzanleitung und Links zur aktuellen Download-Seite sind. Der Stick fasst immerhin 32 GB, fein.

Nochmal die technischen Daten der gewählten Konfiguration in der Übersicht:

Maße (B x T x H)ca. 359 x 267 x 26 mm, ca 2.35 kg
ProzessorAMD Ryzen 7 7840HS – 8 Kerne/16 Threads
GrafikkarteNVIDIA GeForce RTX 4070 Laptop 8GB
Arbeitsspeicher32 GB DDR5-4800 Crucial (2x 16 GB)
SSDSamsung 990 Pro 1 TB
Bildschirm16 Zoll IPS-Panel
240 HZ
2560×1600 Pixel
WLANAMD RZ608
Anschlüsse2 x USB-A 3.2 Gen 1
1 x USB-C 3.2 Gen 2
1x USB-A 2.0
1 x Mini-DisplayPort 1.4a
1 x HDMI 2.1
1 x Kopfhörerausgang
1x Mikrofoneingang
1 x RJ45 Port (Gbit)
1 x Kartenleser (SD/SDHC/SDXC))
1x Netzteilanschluss
Akku99 Wh
Netzteil230 Watt
EingabeBeleuchtete Tastatur (Silent Membran)
Touchpad
KameraFull-HD

XMG Core 16 (L23) im Detail

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Auf der Produktseite wird der Core 16 mit „Undercover Gaming“ untertitelt, was beim Design auf jeden Fall zutrifft. Der Laptop ist fast einheitlich schwarz-grau, mit dezentem XMG-Branding auf dem Deckel. Markante Formen, farbliche Highlights oder gar RGB am Gehäuse gibt es nicht.

Der Deckel, der bis zu 135 Grad geöffnet werden kann, besteht aus Metall, der Rest aus Kunststoff. Die Verarbeitung gibt keinen Anlass zu Kritik. Es knarzt nicht übermäßig, wirkt stabil und die Übergänge sind nicht zu beanstanden. Lediglich eine blaue kleine Folie an der Webcam wäre zu beanstanden, die dort Klebespuren hinterließ.

Abgerundete Kanten schmeicheln dem Handling, aber sämtliche Oberflächen ziehen Fingerabdrücke beinahe magisch an! Das dünne Display wippt bei Bewegung/Erschütterung recht deutlich nach, am Schreibtisch dürfte das aber egal sein.

Die Luftauslässe sind hinten und seitlich, über das große Gitter am Boden wird die Luft eingesaugt. Eine Wartungsklappe gibt es nicht, der komplette Boden müsste entfernt werden. Das sparen wir uns an dieser Stelle.

Anschlüsse

Arbeiten wir uns nun einmal um das Gerät und beginnen links. Dort findet man die zwei Audio-Ports und einen USB-A-Anschluss, der noch im langsamen USB 2.0-Standard ist. Für Maus bzw. dessen Wireless Empfänger reicht das.

Rechts sehen wir zwei USB-A nach USB 3.2 Gen1, also mit 5 Gbit/s. Davor ein Kartenleser für (SD/SDHC/SDXC). Der ist nicht schnell, aber praktisch!

Auf der Rückseite gibt es den Netzteilanschluss und einen RJ45-Ports für das GBit-Lan. Dort sehen wir dann auch einen schnelleren USB-C 3.2 Gen2x1. Außerdem einen HDMI 2.1 und Mini DisplayPort 1.4a. Man sieht, dass das Core 16 nicht vor schnellen Anschlüssen strotzt, sollte aber für die meisten Fälle reichen.

Für das WLAN ist wahlweise eine AMD RZ608 oder Intel AX200 zuständig. Die Intel AX200 unterstützt eine 160 MHz Kanalbreite und kommt damit auf theoretische 2.4 GBit. Bei der RZ608 (hier gewählt), sind es mit 80 MHZ 1.2 Gbit. Dafür gibt es hier aber WiFI-6E Support, man kann also das 6 GHz Frequenzband nutzen.

Tastatur und Touchpad – Silent oder mechanisch

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Bei der Tastatur hat man bei der Bestellung die Wahl zwischen der Standard-„Silent-Membran“-Tastatur mit einer Beleuchtungszone und eine mechanischen Tastatur mit RGB-Einzeltastenbeleuchtung gegen Aufpreis. Hier war aber das vertraute Laptopgefühl von Standard-Membran-Tasten gewünscht, was hier auch ohne nennenswerte Besonderheiten geboten wird. Das Tastenfeld sitzt stabil und gibt nur wenig nach. Das Tippgeräusch variiert über das gesamte Tastenfeld etwas.

Die Tasten sind durch den Kontrast am Tag gut ablesbar und die Doppelfunktionen sind verständlich visualisiert. Wirklich brillant ist die einstellbare Beleuchtung aber nicht und eher als Ergänzung für dunklere Umgebung zu sehen. Farbwechsel sind möglich, aber immer nur eine Farbe gleichzeitig.

Neben dem Powerknopf ist eine Taste mit dem sich die drei Leistungsstufen, siehe unten, durchschalten lassen. Eine LED zeigt diese an.

Das Touchpad misst grob 11.5 x 7 cm und bietet angenehme Gleiteigenschaften und reagiert zuverlässig. Das Druckgefühl der nahtlos integrierten Tasten passt ebenfalls. Ein Doppeltipp oben Links deaktiviert das Pad, was die LED signalisiert.

Display – IPS-Panel mit 240 Hz

Das 16.0 Display besitzt ein IPS-Panel und eine Auflösung von 2560×1600 Pixeln und löst entsprechend scharf auf. Für Spieler besonders interessant ist natürlich die hohe Bildwiederholungsrate von 240 Hz für einen schnellen und geschmeidigen Bildeindruck. Außerdem wird Freesync unterstützt.

Die maximale Helligkeit messen wir mit 390 cd/m² (mittig), daneben wurden sogar die 400 cm/m² erreicht. Das Kontrastverhältnis wurde mit 1200:1 gemessen. Beide Werte liegen also schon ein Stück über der Herstellerangabe. Die Helligkeit ist damit auch für hellere Umgebungen ausreichend.

Die Verteilung der Helligkeit fällt gut aus. Wirklich große Ausreißer zur Mitte gibt es nicht, die größte Abweichung lag bei ~24 cd/m² bzw. 6 Prozent. Zwischen dem hellsten und dunkelsten Feld waren es gut 40 cd²/m. Bei dunklen Bildinhalten können, je nach Setting und Umgebungslicht, aber Hotspots durch die Beleuchtung/Backlight Bleeding ausgemacht werden, vor allem am unteren Rand.

Control Center-Software

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Auch wenn man Windows frisch installiert, sollte man das Control Center installieren, da damit umfangreiche Einstellung möglich sind. Dazu gehören Dinge wie ein FN-Lock, oder die Windows-Taste zu sperren und die Ladefunktion der USB-Ports anzupassen.

Geräte können (de)aktiviert werden, sowie das Ladeverhalten angepasst werden. Auch der Systemzustand (Auslastung und prozentuale Lüftergeschwindigkeit) lässt sich einsehen. Lediglich eine Lüftersteuerung haben wir vermisst, oder nicht gefunden.

Die Tastatur kann in Bezug auf die Tasten und RGB-Beleuchtung konfiguriert werden.

Es gibt drei Leistungsstufen und auch eigene Limits für GPU/CPU lassen sich festlegen.

Leistungsstufen – Ausbalanciert, Enthusiast und Overboost (und Akku-Betrieb)

Mittels Control Center oder der Taste oben rechts lassen sich drei Leistungsstufen aufrufen, die die Power Limits von CPU und GPU verändern. Damit ändern sich neben der Leistung natürlich auch Temperatur und Lautstärke.

Ausbalanciert: Im Modus Ausbalanciert wird die CPU auf 35 Watt begrenzt und die GPU haben wir bei 115 Watt beobachtet. Hier ist aber auch der NVIDIA Whisper Mode integriert. Der Ausbalanciert-Modus zeigte jedoch nicht immer ein nachvollziehbares Verhalten: So kam es vor, dass die Leistung/FPS deutlich begrenzt wurden, beim nächsten Mal aber wiederum nicht. Leider war das, selbst bei identischen Benchmarks, nicht reproduzierbar. Wurde die Leistung nicht begrenzt war der Modus dennoch leiser, aber auch deutlich wärmer. Folgend der identische Time Spy Belastungstest mit 20 Durchläufen:

Ausbalanciert mit Begrenzung
Ausbalanciert ohne Begrenzung

Das wirkt sich natürlich auch auf die Benchmarks aus! Time Spy von 3DMark haben wir beispielweise mit 7400, 8500 und 12000 Punkten gemessen, je nachdem wann/ob das Verhalten auftrat.

Enthusiast: Mit Enthusiast geht die CPU laut XMG auf 65 Watt. Wir haben hier 55 Watt beobachtet (prime95, ausgelesen per Software). Die RTX 4070 nimmt sich bis zu 115 Watt.

Overboost: Im Overboost kommen bei der Grafikkarte die berühmten 25 Watt Dynamic Boost hinzu, so dass wir auf die vollen 140 Watt der GeForce RTX 4070 kommen. Bei der CPU sind es nun 80 Watt. Für den Fall der vollen Auslastung von GPU und CPU gleichzeitig wird die CPU auf 65 Watt (bzw. 55 Watt in diesem Fall) reduziert.

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Im Akkubetrieb wird beides nochmal zurückgefahren. Die CPU liegt bei genügsamen 25W, die GPU bei ca. 28 Watt (getrennt unter Furmark beobachtet).

Ohne zu viel für die folgenden Benchmarks spoilern zu wollen: Der Overboost bringt zwar durchaus nochmal ein kleines Plus, in der Regel sollte der Enthusiasten-Modus aber ausreichen und bietet sicher auch die bessere Effizienz und ist etwas leiser!

Benchmarks

Mangels unzähliger Vergleichsmodelle und Spiele fokussieren wir uns erneut auf die Analyse der unterschiedlichen Modi. Dabei nochmal der Hinweis, dass der Modus „Ausbalanciert“ nicht immer die gleichen Ergebnisse lieferte, wenn wir da mehr wissen, passen wir das nochmal an.

Cinebench R23

Cinebench skaliert im MultiCore-Benchmark natürlich besonders gut mit der maximalen Leistungsaufnahme und dem daraus resultierenden Takt.

Wir erreichen im Overboost mit bis zu 80 Watt gut 17000 Punkte und damit unterhalb des 13900H im MIFCOM-Laptop, der allerdings auch etwas mehr Energiehunger mitbringt. Der Enthusiast-Modus kommt mit 25Watt weniger auf immer noch 15000 Punkte und Ausbalanciert zeigt mit 14000 Punkten eine hohe Effizienz.

Der Single-Core-Score liegt unabhängig des Leistungsmodus zwischen 1700 und 1800 Punkten. Hier war der 13900H ebenfalls zügiger. Im Akkubetrieb sind knapp 12000 und 1380 Punkte möglich

Blender

Auch Rendering mit Blender 4.0 profitiert von dem höheren Powerlimit.

MonsterJunkshopClassroom
Ausbalanciert845944
Enthusiast976751
Overboost1057256
Samples per minute – mehr ist besser

CrystalDiskMark

Die gewählte Samsung 990 Pro 1 TB ruft nicht die komplette mögliche Leistung ab, in Summe ist aber alles im grünen Bereich!

PCMark10

Wir messen nun die Alltagsleistung mit PCMark 10.

Bei PCMark 10 sind die Unterschiede der Modi gering. Stellt man Windows auf „Beste Leistung“ kann der Score nochmal etwas beeinflusst werden (hier von 8000 auf 8200). Je nach gewähltem Setting landet der XMG Core 16 knapp vor dem MIFCOM-Modell, mal aber deutlich zurück, wenn der Energiestatus umgestellt wird. Eine sehr gute Leistung!

Im Akkubetrieb kamen beide Geräte auf ca. 5500 Punkte

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Detaillierte Scores des XMG Core 16:

EssentialsProduktivitätCreationGesamt
Akku8268730977415565
Ausbalanciert1076710585122048003
Enthusiast1070910487124988030
Overboost1073710486126408064
Overboost (Beste Leistung)1103610795127298236

3DMark

Nun geht es mit 3DMark aber mehr um das Kern-Thema: Gaming! Man sieht direkt, dass die Kombination aus dem AMD Ryzen 7840HS und der RTX 4070 gut performt. Trotzdem nochmal die Erinnerung an den nicht konsistenten „Ausbalanciert“-Modus! Für den Vergleich mit dem MIFCOM-Laptop wurde der Standard-Windows Energiesparplan genommen, der Auswirkung auf die CPU-Score haben kann, besonders beim Fire Strike!

Fire Strike

Über 28000 Punkte war im Fire Strike zu holen. Aber auch die anderen beiden Modi bewegen sich bei um die 27000 Punkte.

Punkte
XMG Core 16 (Overboost)28791
XMG Core 16 (Enthusiast)27862
MIFCOM 13900H/RTX4070
(Leistungsmodus)
26051
XMG Core 16 (Akku)15631
MIFCOM 13900H/RTX4070
(Akku)
12415

Detaillierte Wertung des Core 16:

GrafikPhysikKombiniertGesamt
Akku1768620415703215631
Ausbalanciert31674253671416827285
Enthusiast31602279561472327862
Overboost32190288671482228791

Im Akkubetrieb sinkt die Leistung auf etwas über die Hälfte.

Fire Strike Extreme

Im Firestrike Extreme zeigt der Overboost wieder ein Plus. Anmerkung: Von dem MIFCOM Laptop sind die beiden Werte für Leistungs- und Unterhaltungsprofil nur mit dem Windows-Profil „Beste Leistung“ vorhanden.

Punkte
XMG Core 16 (Overboost)14938
XMG Core 16 (Enthusiast)14250
MIFCOM 13900H/RTX4070
(Leistungsmodus)
14028
MIFCOM 13900H/RTX4070
(Unterhaltungsmodus)
13948
XMG Core 16 (Akku)8256
MIFCOM 13900H/RTX4070
(Akku)
6966

Detaillierte Wertung:

GrafikPhysikKombiniertGesamt
Akku85312054938618256
Ausbalanciert1490025602679414101
Enthusiast1495327940682814250
Overboost1568028814719214938

Time Spy Extreme

Time Spy Extreme liefert ebenfalls sehr gute Wertungen

Punkte
XMG Core 16 (Overboost)6072
XMG Core 16 (Enthusiast)5729
MIFCOM 13900H/RTX4070
(Leistungsmodus)
5780
MIFCOM 13900H/RTX4070
(Unterhaltungsmodus)
5665
XMG Core 16 (Akku)3134
MIFCOM 13900H/RTX4070
(Akku)
3051

Detaillierte Wertung:

GrafikCPUGesamt
Akku306036333134
Ausbalanciert575648245593
Enthusiast580753295729
Overboost614257056072

Time Spy

Detaillierte Scores:

GrafikCPUGesamt
Akku674378406887
Ausbalanciert124611025212070
Enthusiast124711134312287
Overboost132591208013067

Port Royal

Port Royal kann ebenfalls von Overboost Modus profitieren und performt erneut sehr gut!

Punkte
XMG Core 16 (Overboost)7942
XMG Core 16 (Enthusiast)7526
MIFCOM 13900H/RTX4070
(Leistungsmodus)
7332
MIFCOM 13900H/RTX4070
(Unterhaltungsmodus)
7318
XMG Core 16 (Akku)3974
MIFCOM 13900H/RTX4070 (Akku)3777

Speed Way

Das Bild wiederholt sich. Der XMG Core 16 knackt hier die 3000-Punkt-Marke

Punkte
XMG Core 16 (Overboost)3173
XMG Core 16 (Enthusiast)2987
MIFCOM 13900H/RTX4070
(Leistungsmodus)
2846
MIFCOM 13900H/RTX4070
(Unterhaltungsmodus)
2847
XMG Core 16 (Akku)1505
MIFCOM 13900H/RTX4070 (Akku)1356

Shadow of the Tomb Raider

Wir testen hier unter 2560 x 1600 und Details auf Ultrahoch

avg. FPS
Akku52
Ausbalanciert98
Enthusiast99
Overboost105

Auch hier konnte der Ausbalanciert-Modus nicht wirklich einen Unterschied bei der Leistung machen. Der Overboost bringt noch eine Hand voll FPS mehr.

Kühlung und Lautstärke

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Flott, aber laut? Jein! Sicher, wer die volle Leistung aus dem XMG Core 16 herausquetscht, der kann erleben was die beiden Lüfter drauf haben. Hier landen wir bei 52 dB(A) gemessen aus 30 cm Entfernung von vorn.

Wie es sich einfach beim Zocken anhört und wie die Temperaturen aussehen, testen wir mit Belastungstest von Time Spy mit 20 Durchgängen. Unterschiede zwischen Profilen sind auf jeden Fall hörbar, wobei die Lüfterstufen gut ineinander übergehen. Im Overboost ist die Geräuschkulisse mit 51db(A) knapp unter dem Maximum. Im Enthusiast-Modus, bleibt es mit 47 dba bis 50 db(A), je nach Szene, etwas leiser, aber nicht leise.

Der Ausbalancierte Modus rauscht mit nur noch 40.7 db(A) vor sich hin und ist damit deutlich zurückhaltender. Hier haben wir aber wie gesagt, das nicht reproduzierbare Verhalten gesehen, das mal in hoher Leistung mit hohen Temperaturen, mal in gedrosselter Leistung mit niedrigen Temperaturen resultierte.

max. Last (Overboost)52 dB(A)
Time Spy (Overboost)51 dB(A)
Time Spy (Enthusiast)47-50 dB(A)
Time Spy (Ausbalanciert)40.7 dB(A)
Akku35.5 db(A)
Leerlaufpassiv

Schön ist, dass der passive-Modus zuverlässig funktioniert und in der Regel auch erreicht wird. Keine oder geringe Last führen zu stehenden Lüftern und einem lautlosen Betrieb. Spulenfiepen war nach den schlechten Erfahrungen mit dem Strix-Modell nicht auffällig. Klar, bei dreistelligen FPS kann man es hören, aber nur bis ein Lüfter anläuft.

Auch das Kühlsystem überzeugt. Am Ende von 20 Time Spy Durchgängen lagen die Temperaturen im Overboost bei ca. 70 Grad (GPU) und 60 Grad (CPU). Im Enthusiastenmodus etwas darunter:

Enthusiast
Overboost

Lüfter, Kühlsystem und die Flüssigmetallwärmeleitpaste machen einen guten Job. Wer jedoch regelmäßig Vollast auf die CPU mit 80W anlegt wird durchaus auch mal 80 Grad sehen. Bei dem XMG Core 16 wird sowohl bei CPU als auch GPU Flüssigmetallwärmleitpaste verwendet.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit haben wir mit dem Akku-Test von PCMark 10 ermittelt, der Bildschirm war auf die maximale Helligkeit eingestellt.

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Mobiles Gaming wurde mir fast zwei Stunden ermittelt, was ein super Wert ist. Hier muss man allerdings berücksichtigen, dass nach einer Stunde die Leistung gedrosselt wurde und damit eine weitere Stunde möglich war. Aber auch im „Modern Office“-Test für den Alltag ermitteln wir mit 8 Stunden ein tolles Ergebnis.

So können wir dem 99 Wh Akku eine wirklich sehr gute Laufzeit attestieren!

Fazit

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Der XMG Core 16 hat in der gewählten Konfiguration einen ganz hervorragenden Eindruck gemacht und ist in der Kombination aus dem Ryzen 7 7840HS und der RTX 4070 ein toller Gaming-Laptop. Die Leistung stimmt und auch das Kühlsystem macht einen guten Job. Sicher, die beiden oberen Leistungsprofile sind beim Gaming sicher nicht leise, sorgen aber für ordentliche Temperaturen und dank semi-passiven Lüftern ist im Leerlauf in der Regel Ruhe!
Rätsel gab der Ausbalanciert-Modus auf, der mal deutlich langsamer (und leiser und kühler) war, aber auch mal kaum Leistung liegen ließ und dafür recht heiß (aber auch leiser) zu Werke ging.

Das Display erfüllt ebenfalls die Erwartungen an einen Gaming-Laptop und auch bei der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Die Anschlüsse sind nicht üppig und sicher hätte der ein oder andere schnelle Port noch einen Platz finden können. Dafür überzeugt aber die Laufzeit des 99 Wh Akkus.

Fazit: Der XMG Core 16 ist ein ausgezeichneter Gaming-Laptop!

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