Gelid Glacier Black im Test

In diesem Test werfen wir auf einen Blick auf den Glacier Black RGB von Gelid und schauen, wie sicher der dunkle Doppel-Tower mit ARGB gegen die Konkurrenz schlägt.

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Technische Daten

Maße mit Lüfter (H x B x T)152×120×132 mm
MaterialKupfer, Aluminium, Kunststoff
Gewicht920 g
Heatpipes-6 x 6 mm
-direct Touch
TDP220 W
Kompatibilität Intel775, 1366, 2011, 2066, 1155, 1156, 1150, 1151 & 1200
Kompatibilität AMDAM2, AM2+, AM3, AM3+, AM4, FM1, FM2 & FM2+
Lüfter-2x 120-mm-Lüfter (PWM)
-500 bis 1600 U/Min

Gelid Glacier Black im Detail

Zum Lieferumfang gehören Kühler, zwei ARGB-Lüfter, die Gelid Extreme-Wärmeleitpaste und sehr viele Kleinteile die bereits verraten, dass man nicht das simpelste Montagesystem erwarten darf.

Mit dem Glacier Black bekommt man einen nur 152mm hohen aber ansonsten üppig dimensionierten Twin-Tower. Die beiden Türme sind schwarz beschichtet und die matte Oberfläche beim vorliegenden Exemplar ordentlich. Die Lamellen standen ebenfalls gleichmäßig.

Durch die leicht gewellten und abgestuften Lamellentürme ziehen sich sechs schwarze Heatpipes. Eine Bodenplatte findet sich nicht, stattdessen haben die Heatpipes direkten Kontakt zur CPU.

Die Kontaktfläche ist dabei in zwei Dreierpaare aufgeteilt mit einer kleinen Unterbrechung in der Mitte. Am Kühler sind beidseitig gefederte Schrauben fixiert.

Bedingt durch den symmetrischen Aufbau ragen Kühler und Lüfter über die RAM-Slots, weshalb hier auf Kompatibilitätseinschränkungen geachtet werden muss. Die Lüfter verfügen über eine ARGB Beleuchtung in Nabe und einem umlaufenden Ring. Sie werden mit Klammern eingehakt.

Die Türme stehen sehr eng, so dass der mittlere Lüfter beinahe dazwischen gequetscht werden muss. Ihr Drehzahlbereich erstreckt sich von 500 bis 1600 U/Min mittels PWM-Ansteuerung, die wir auch so erreichen konnten.

Für die Montage muss man zunächst die Backplate mit Schrauben und Unterlegscheiben anhand des Sockels vorbereiten. Dann wird darauf wiederum ein Montagerahmen auf Abstandhaltern aufgeschraubt, auf welchem der Kühler – nach Aufbringen der Wärmeleitpaste – fixiert wird.

Der mittlere Lüfter kann erst im Anschluss montiert werden. Schwer ist das alles nicht, aber auch nicht maximal komfortabel, wenn man System von Noctua und Co. kennt.

Freunde von ARGB werden bei der Beleuchtung sicher auf ihre Kosten kommen.

Temperatur und Lautstärke

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Die beiden Lüfter gehören ungedrosselt zu den lauteren und das doppelte Kugellager blieb auch bei reduzierter Drehzahl mit einem gewissen Rattern hörbar. Bei höheren Drehzahlen war neben dem Luftgeräusch auch ein deutliches Brummen oder Heulen wahrnehmbar.

Die Kühlleistung ist jedoch sowohl mit maximaler Drehzahl als auch gedrosselt wirklich gut und dort wo man es von einem Kühler mit diesen Eigenschaften erwartet.

Fazit

Eine von vielen, mehr kann man fast nicht sagen. Der verhältnismäßig niedrige, aber dennoch platzeinnehmende Kühler bringt die Kühlleistung, die man von ihm erwarten kann und sieht mit schwarzer Beschichtung und viel Beleuchtung auch gut aus. Herausragende Highlight gibt es jedoch keine

Abzüge gibt es beim Betriebsgeräusch und der Montage, die man mittlerweile doch besser lösen könnte. Perfekt ist der Glacier-Kühler nicht und auch kein echter Geheimtipp, für den Preis aber auch nicht verkehrt.

Wir haben das Produkt vom Hersteller zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme auf den Test oder die Wertung fand nicht statt.

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