Speedlink Mandas LED Headset im Test

Speedlink Mandas Test

Speedlink präsentiert mit dem Mandas ein Gaming-Headset, das mit typischem Design und roter Beleuchtung aufwartet. Wie es um Klang und Komfort bestellt ist, klären wir im Test.

Technische Daten

Speedlink Mandas LED
TypOhrumschließend
Treiber50 mm
Frequenzbereich20 Hz – 20.000 Hz
Impedanz32 Ohm
Gewicht350 g (ohne Kabel)
Anschluss-Wireless (Funk – USB)
– 3,5mm Klinke, 4 Pol, (1,2m)
– Aufladen per Mikro-USB
Akkubis zu 10 Stunden
Sonstiges-beleuchtet (rot)
PreisUVP: 79,99€
Amazon.de: € 65,00*
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Lieferumfang

Speedlink Mandas

Im Lieferumfang des Speedlink Mandas befindet sich eine rudimentäre Anleitung, ein größer USB-Funkempfänger und zwei Anschlusskabel. Dabei handelt es sich um ein USB-Ladekabel und ein 4-poliges Klinkenkabel, das mit 1,2 Metern Länge für den Frontannschluss am PC-Gehäuse ausreichend lang ist.

Design und Verarbeitung

Beim Design des Mandas orientiert sich Speedlink ganz klar am Gaming-Thema: Etwas klobig und kantige Formen. Auf der Rückseite der Ohrmuschel ist hinter einem Gitter das Speedlink Logo integriert, das im Betrieb von roten LEDs beleuchtet wird. Zumindest wenn man das Headset kabellos verwendet, mittels des 3.5mm Klinkenkabels ist keine Beleuchtung möglich. Andersherum ist sie im kabellosen Betrieb zwangsweise gegeben und lässt sich weder verändern noch deaktvieren.

Das Headset besteht zum großen Teil aus Kunststoff mit Ausnahme des Gitters sowie der Bügelverlängerung aus Metall. Kopfbügel und Hörer sind mit einer weichen und recht dünnen Polsterung mit Kunstlederbezug versehen worden.

Speedlink Mandas

Am linken Hörer sind das herunterklappbare Mikrofon sowie die Bedienelemente und Anschlüsse untergebracht. So ist hinten der Power-Knopf, davor die Lautstärkereglung inklusive Mute-Button für das Mikrofon. Der Power-Knopf dürfte gerne ausgeprägter sein und verschwindet zu sehr im Rahmen.
Im vorderen Bereich befinden sich die Mikro-USB-Buchse und der 3.5mm Anschluss. Der USB-Anschluss dient lediglich der Aufladung. Bluetooth gibt es nicht, so dass der Einsatz am Smartphone mit dem Klinkenkabel realisiert werden muss.

Speedlink Mandas
Speedlink Mandas

Die Verarbeitung ist ok. So ist der einfache Kunststoff recht robust, vor allem aber knarzt und klappert nichts in einem störenden Ausmaß. Das Headset insgesamt recht wabbelig. Wer sich das Headset im Detail ansieht, findet vor allem bei den Übergängen der einzelnen Bauteile viele unsaubere Stellen und wenig ansprechende Oberflächen, so dass es grob wirkt. Das wirkt sich aber nicht auf die Benutzung aus.

Tragekomfort

Der Tragekomfort entspricht der Haptik. Im Endeffekt sitzt alles, aber es fehlt etwas an Festigkeit. So ist der Anpressdruck recht gering und die sehr weichen Polster geben entsprechend nach. Bereits auf kleinster Stufe sollte der der Kopf daher nicht zu klein sein. Positiv ist jedoch anzumerken, dass es zu keiner Zeit drückt, weder am Ohr noch auf dem Kopf. Die Hörer sind starr und passen sich daher nicht perfekt an den Kopf an.

Die Bezüge der Polster sorgen für spürbar warme Ohren. Da kann es zwischendurch schonmal notwendig sein, das Headset abzunehmen und sich kurz mal abzukühlen. Die Polster lassen sich entfernen.

Funkverbindung und Akkulaufzeit

Um das Speedlink Mandas kabellos verwenden zu können, wird das große USB-Dongle mit seiner Trageschlaufe verwendet. Diese Schlaufe kann benachbarte Ports blockieren. Eine Software gibt es nicht und auch eine gesonderte Installation ist nicht notwendig. Einmal eingesteckt verbindet sich das eingeschaltete Headset binnen Sekunden und läuft so unkompliziert, als hätte man ein Kabel eingesteckt.

Eine spürbare Latenz gibt es nicht und auch sonst ist die Funkverbindung nicht nur außerordentlich stabil, sondern kann auch bei der Reichweite überzeugen. Obwohl das Headset primär zum stationären Gaming gedacht ist, ist auch durch ein oder zwei Wände noch eine stabile Klangwiedergabe gegeben.

Speedlink Mandas

Bei der Laufzeit kamen wir in zwei Versuchen bei ca. 50% Lautstärke fast auf 11 Stunden, in einem zweiten Durchlauf auf 9.5 Stunden. Die Hersteller-Angabe von 10 Stunden ist damit erfüllt, aber auch von der gewünschten Lautstärke abhängig. Ein kompromissloser Langläufer ist das Mandas mit dem 900 mAh Akku jedoch nicht.

Klang

Bei dem Klang gibt es zunächst keinen hörbaren Qualitätsunterschied zwischen der kabelgebunden Anbindung oder der Funkverbindung. Die generelle Abstimmung bringt das auf die Ohren, was man von dem Gaming-Headset beinahe schon erwartet. Ein dominanter Tiefton, zurückgenommen Mitten und präsente, bisweilen penetrante Höhen.

Das führt in Kombination gerade bei der Musikwiedergabe zu einem leicht belegten, muffigen Klang, dem es an gewisser Freiheit fehlt. Bei Rockmusik entsteht beinahe der Eindruck eines Lochs im Bereich der Mitten, während die Höhen – gerade bei hoher Lautstärke – schonmal schrill in die Ohr peitschen.

Dabei haben die 50mm Treiber das Potenzial, um beim Bass zu punkten. Gerade Action-Spiele haben die viel zitierten „fetten Explosionen“. Hier bringen die aggressiven Höhen auch eine gute Ortung. Die räumliche Darstellung ist gelungen. Das Klangfazit muss daher für Spiele und Musik unterschiedlich gezogen werden. Fürs Gaming geht der Klang in Ordnung, bei Musik fehlt es an Details und Klarheit.

Das Mikrofon ist für die Ingame-Kommunikation vollkommen ausreichend, die Sprache verständlich. Leider ist sie über die Funkverbindung deutlich dumpfer als kabelgebunden, es reicht aber, um sich mit Teamkollegen zu verständigen. Es gibt jedoch in beiden Fällen ein hörbares Rauschen.

Fazit

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von knapp unter 80€ ist das Speedlink Mandas zwar kein konkurrenzloser Preiskracher, im Bereich der kabellosen Gaming-Headsets aber eines der günstigeren. Dafür bekommt man ein typisches Gaming-Headset mit ebenso typischem (unausgewogenem) Klangbild und entsprechender Optik mit roter Zwangsbeleuchtung. Letztere hätten man ruhig einsparen können, um damit die Akkulaufzeit möglicherweise noch ein wenig zu strecken und die Ressourcen in eine sorgfältigere Verarbeitung oder besseren Komfort zu investieren. Auch das Mikrofon geht besser.

Lobend zu erwähnen ist die unkomplizierte und stabile Funkverbindung, die man nicht nur ohne jede Installation schnell aufgebaut hat, sondern die auch auf größere Entfernung zuverlässig funktioniert.

positiv

  • gute Funkverbindung
  • ordentliche Ortung in Spielen
  • vergleichsweise günstig
  • kabellos und kabelgebunden nutzbar

negativ

  • einfache Verarbeitung
  • dünne Mitten
  • Tragekomfort nicht optimal
  • Mikrofonqualität im Funk-Modus

Wir haben das Headset vom Hersteller unverbindlich zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme auf den Test, Wertung oder die Veröffentlichung fand nicht statt.

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