HyperX Pulsefire Dart und Chargeplay Base im Test

HyperX Pulsefire Dart Ladevorgang auf Chargeplay Base Review

Mit der Pulsefire Dart hat HyperX Ende letzten Jahres seine erste kabellose Gaming Maus vorgestellt, welche mit Kunstleder Seitenpolstern, der Möglichkeit zur induktiven Ladung und langer Akkulaufzeit punkten will. Passend dazu hat HyperX mit der Chargeplay Base auch eine QI Ladestation im Portfolio. Wie sich die Maus samt Zubehör geschlagen hat, erfahrt Ihr auf den nachfolgenden Zeilen.

HyperX Pulsefire Dart im Detail

Verpackung und Lieferumfang

Die Maus wird, wie die komplette HyperX Peripherie-Serie, in einer rot-weißen Verpackung ausgeliefert. Während die Vorderseite mit einer großen Abbildung der Pulsefire Dart aufwartet, gibt es auf der Rückseite ein Paar technische Eckdaten serviert.

Lieferumfang HyperX Pulsfire Dart
Lieferumfang HyperX Pulsefire Dart

Der Lieferumfang beinhaltet neben dem Wireless Empfänger ein 1,90m langes Kabel zum Laden bzw für den kabelgebundenen Betrieb, einen Adapter, um den Wireless Dongle näher an der Maus zu verlegen sowie eine mehrsprachige Anleitung.

Technische Daten

Maße44 x 74 x 125 mm
Gewicht112g
MaterialKunststoff, Gummierung
Sensor Pixart PMW 3389
16000 DPI
Tasten6
Layoutergonomisch, rechtshänder
Besonderheiten-Akku über Induktion aufladbar
-2 Zonen RGB
-DPI Umschalter
-Kunstleder Seiten

Impressionen

Die Pulsefire Dart ist aufgrund ihrer ergonomischen Formgebung für den reinen rechtshändigen Gebrauch ausgelegt.  Die gänzlich in schwarz gehaltene Maus bietet dabei sechs, teilweise frei belegbare Tasten. Auch 2020 darf natürlich die obligatorische RGB Beleuchtung nicht fehlen, welche sich in dem Fall auf das Mausrad und das Rückenlogo beschränkt und sich über die Software komplett abschalten lässt.

HyperX Pulsfire Dart (5)
HyperX Pulsfire Dart Beleuchtetes Logo
HyperX Pulsfire Dart (7)
HyperX Pulsfire Dart (8)
HyperX Pulsfire Dart (3)
HyperX Pulsfire Dart (5) HyperX Pulsfire Dart Beleuchtetes Logo HyperX Pulsfire Dart (7) HyperX Pulsfire Dart (8) HyperX Pulsfire Dart (3)

Eine Besonderheit gibt es bei den Fingermulden bzw -ablagen, denn diese bestehen nicht aus schnödem Gummi, sondern aus einem fein texturiertes Kunstleder, welches bei Druck sogar sanft nachgibt. Das wirkt extrem hochwertig und fühlt sich sehr gut an. Allerdings bietet das Kunstleder etwas wenig Gripp als Gummi.

Kunstleder Fingermulden

Die Maus bringt übrigens vergleichsweise geringe 112 Gramm auf die Waage. Dabei sollte man sich vor Augen halten, dass hier noch ein zusätzlicher Akku verbaut ist.

Wo wir grade vom Akku sprechen, dieser wird wahlweise über den USB-C Anschluss an der Vorderseite der Maus oder ein Induktionsladepad geladen. Wie lange der Akku im Alltag durchhält und wie lange es braucht bis er wieder geladen ist, klären wir später im Praxisteil.

USB-C Anschluss

Auf der Unterseite findet sich die Linse des optischen PixArt 3389 Sensors, welche etwas in den vorderen Bereich verlagert wurde. Der Schwerpunkt beim Anheben der Maus liegt auf einer Linie mit der Linse.

Für einen möglichst geringen Reibungswiderstand hat HyperX drei große Gleitfüße angebracht, zwei im vorderen Bereich und einen großen im hinteren Bereich. Leider fallen diese allesamt relativ dünn aus und dürften auf härten Pads schnell die Verschleißgrenze erreichen.

Unterseite

Die Verarbeitung ist durch die Bank weg hervorragend und die Pulsefire Dart hinterlässt einen, dem hohen Preis angemessen Eindruck.

HyperX Chargeplay Base im Detail

HyperX hat mittlerweile weit mehr als nur Mäuse Tastaturen und Headsets im Sortiment. Neben diversem Konsolenzubehör zählt so unter anderem auch die Chargeplay Base zum Produktportfolio. Dabei handelt es sich um ein Induktionsladepad bzw genaugenommen um zwei, denn die Station bietet zwei Seiten und kann damit bis zu 2 Geräte gleichzeitig laden. So lässt sich beispielsweise die Maus und das Handy gleichzeitig laden.

HyperX Chargeplay Base Lieferumfang

Das Zubehör umfasst neben dem Pad selbst, ein USB-C auf USB A Kabel sowie ein Ladegerät und eine Anleitung.

Technische Daten

Abmessungen215x91x17 mm
Output2x 10W (mit Netzteil), 2x 5W (via USB am Rechner)
InputUSB-C

Der Steg in der Mitte zwischen den beiden Induktionsfeldern dient auch gleich als Indikator dafür, wenn ein Gerät geladen wird, denn die darin integrierten LEDs leuchten rot, sobald ein Gerät geladen wird.

2 Ladezonen

Damit das zu ladende Gerät nicht zerkratzt befindet sich um das Induktionsfeld jeweils zwei Gummistreifen. Auch die Unterseite wurde mit zwei Gummistreifen ausgestattet, damit die Ladestation auf glatten Untergründen nicht verrutscht.

Unterseite

Die technischen Daten sind schnell abgehandelt hier ist lediglich die Ladeleistung interessant. Diese beträgt maximal 5W wenn das Pad via USB Anschluss betrieben wird und 10W pro Gerät, wenn das mitgelieferte Netzteil zum Einsatz kommt.

Anschluss via USB-C

HyperX NGunity Software

Die NGunity Software ist direkt als Windows 10 App über den Store downloadbar. Die Software wirkt modern und aufgeräumt und beinhaltet auf 3 Tabs alle notwendigen Funktionen.

HyperX Pulsfire Dart (21)
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Im ersten Tab lässt sich die Beleuchtung konfigurieren. Mausrad und Logo lassen sich hier bei Bedarf getrennt voneinander regeln und mit Effekten ausstatten.

Im „Tasten“ Tab lassen sich diversen Tasten alternative Funktionen und Makros zuweisen.

Im „Sensor“ Tab kann die Sensorauflösung angepasst werden. Eine Option zur Anpassung der Abtastrate (zwischen 125Hz und 1000Hz) findet sich zusätzlich am oberen Rechten Bildschirmrand. Der Sensor läuft ohne Anglesnapping oder ähnliche Algorithmen zur Glättung und liefert das reine Signal.  Ein Druck auf die DPI Taste schaltet dann alle Profile der Reihe nach durch. Als Indikator für das aktuell anliegen Profil lässt sich eine Beleuchtungsfarbe konfigurieren.

Praxischeck

Der sehr positive Ersteindruck hat sich auch über eine mehrwöchige Nutzungsphase bestätigt. Die Haptik ist einfach großartig. Die Hauptmaustasten setzen allerdings relativ niedrig an, sodass der Scheitelpunkt im Vergleich zur vor wenigen Wochen getesteten ASUS Gladius II höher wirkt. Man sollte die Maus also auf jeden Fall vorher im laden mal kurz in die Hand nehmen. Aufgrund der etwas kompakteren Form ist die Maus bei größeren Händen eher für Fingertipp oder Claw Gripp empfehlenswert.

HyperX Pulsfire Dart (14)
HyperX Pulsfire Dart (15)
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Das Klickgeräusch ist eher hellerer Natur. Das Klickgefühl ist bei den beiden Haupttasten identisch und angenehm straff mit einem vergleichsweise kurzen Hub. Bei den Daumentasten ist der Hub etwas größer und der Tastendruck der hinteren Taste fühlt sich etwas dumpfer an.

Das Mausrad kommt von Alps verrichtet seinen Dienst präzise. Die Rasterung ist nur relativ schwach spürbar, dafür scrollt das Rad aber auch sehr leise.

Mausrad von Alps

Die Sensorleistung des optischen PixArt 3389 Sensors ist hervorragend und auch im kabellosen Betrieb ohne spürbare Verzögerung. Auch in höheren Auflösungen bleibt das Zeigergefühl präzise, wobei wir im Langzeittest meist auf 800dpi gesetzt haben. Die Lift Off Distanz liegt mit etwas weniger als einem 1mm auf einem sehr guten Niveau.

Für den Test der Akkuleistung haben wir die Maus ständig auf AN gelassen und dabei sowohl die gesamte Laufzeit, als auch die reale Nutzungsdauer aufgezeichnet. Dabei haben wir mit voller Beleuchtung 8 Tage Standby bei ca. 25 Stunden effektiver Nutzung erreicht. Schaltet man die Beleuchtung komplett ab, dann sind 10 Tage Standby mit ca .70 Stunden effektiver Nutzung kein Problem!

Ladevorgang

Die Ladedauer des Akkus liegt am mitgelieferten USB Kabel bei etwa 120 Minuten. Auf der Chargeplay Base ist die Maus nach 80 Minuten wieder voll geladen, solange die Station über das mitgelieferte Netzteil betrieben wird.

Fazit

HyperX Pulsefire Dart

Die rund 91€ teure Pulsefire Dart überzeugt mit einer sehr guten Akkulaufzeit, einer hochwertigen Verarbeitung und einer hervorragenden Sensorleistung, die auch im kabellosen Betrieb ohne Verzögerung auskommt.

Das Zubehör fällt durchdacht aus und bieten neben dem Lade-Kabel und dem wireless Dongle zusätzlich einen Adapter, um den Empfänger näher ans Mauspad zu verlegen.

Auf hohem Niveau meckern müssen wir über den etwas schwammigeren Druckpunkt der hinteren Daumentasten sowie die relativ dünnen Glides, welche auf einem harten Untergrund schnell an die Verschleißgrenze kommen sollten.

Insgesamt betrachtet liefert HyperX mit der Pulsefire Dart dennoch ein sehr überzeugendes Gesamtpaket, was wir mit unserem Gold Award auszeichnen.

Hardware-Helden Gold Auszeichnung
HyperX Pulsefire Dart

Zusammenfassung

Hochwertige Maus mit guter Akkulaufzeit.

Overall
8.4/10
8.4/10
  • Verarbeitung/Materialwahl - 9/10
    9/10
  • Ausstattung - 8/10
    8/10
  • Sensorleistung - 8.5/10
    8.5/10
  • Akkulaufzeit - 8/10
    8/10

Pros

  • hervorragende Verarbeitung
  • Kunstleder Fingermulden
  • gute Akkulaufzeit
  • kein spürbarer Inputlag

Cons

  • Glides relativ dünn

HyperX Chargeplay Base

Die Chargeplay Base lädt bis zu zwei Geräte gleichzeitig wieder auf und liefert dabei via Netzteil bis zu 10 Watt Ladeleistung pro Seite. Der Aufbau wirkt gut durchdacht und die Verarbeitung ist durch die Bank weg hochwertig. Der Steg in der Mitte gilt als Indikator, wenn ein Ladevorgang aktiv ist.

In Anbetracht dessen, dass man herkömmliche QI Ladegeräte schon ab rund 12€ bekommt erscheinen die aufgerufenen 65€ für die Chargeplay Base etwas hoch angesetzt, auch wenn hier quasi zwei Ladeplätze geboten werden und ein Netzteil zum Lieferumfang gehört. Darum vergeben wir an dieser Stelle unseren Silber Award.

Hardware-Helden Silber Auszeichnung

Weiterführende Links:
Herstellerlink HyperX Pulsefire Dart
Herstellerlink HyperX Chargeplay Base

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3 Kommentare

  1. Hm, kann dem ganzen Konzept nix abgewinnen. Dennoch Danke für den Test!
    @ Narbennarr 
    Mach doch einen Beratungsthread auf 😉 Was suchst du denn? Bzw. warum ’ne Neue, einfach aus Wechsellust?

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