Speedlink Skell Maus und Levas LED Mauspad im Test

Speedlink Skell Review

Viel RGB, wenig Gewicht und fertig ist der Gaming-Traum? Die Skell Gaming und Levas LED wollen dies gleich mehrfach erfüllen. Wir haben uns das Speedlink Bundle angesehen.

Technische Daten

Speedlink Skell
Maße (L x B x H)130 × 66 × 38mm
Gewicht73 g (ohne Kabel)
Sensoroptisch,
800 / 1,600 / 2,400 / 4,200dpi
Tasten5 + Mausrad + DPI Switch + RGB-Switch
Layoutrechtshänder
AnschlussKabel, USB – 1,5 m
max. Polling-Rate1000 Hz
Besonderheiten– Gehäuse mit Wabenstruktur
– RGB-Beleuchtung
Preis29,90€ UVP

Verpackung und Lieferumfang

Verpackung
Lieferumfang

In den beiden attraktive gestaltete Verpackung gibt es nichts besonderes zu entdecken. So wird in beiden Fällen zum Produkt lediglich eine kurze Anleitung gepackt. Im Falle des Levas LED Pads ist das Anschlusskabel einzeln enthalten, an der Skell Maus ist es fest verbaut.

Bei der Skell handelt es sich um eine Gaming-Maus für Rechtshänder, bei der sich zum Zweck der Gewichtsreduzierung Löcher/Waben auf dem Mausrücken befinden. Genau wie schon die Deepcool MC310 (Test) wird die Skell mit 75 g aber nicht zu einem absoluten Leichtgewicht, auch ohne Löcher geht das noch leichter. Das ummantelte Kabel ist mit 150 cm unterdurchschnittlich bemessen, zeigte sich für uns aber noch als ausreichend dimensioniert.

Speedlink Skell

Mit gängigen Maße von 130 × 66 × 38mm passt die Skell bequem in die meisten Hände. Auch ein zu markanter Buckel stört nicht und die Maus liegt angenehm flach in der Hand. Das Gehäuse ist stabil gearbeitet, die Spaltmaße geben uns keinen Grund zum Meckern. Die Kunststoffoberfläche ist vergleichsweise glatt, sodass es bei schwitzigen Händen durchaus mal schmierig wird. Bedingt durch das geringe Gewichte und die griffige Form sollte die Speedlink Skell aber auch beim Abheben nicht wegrutschen. Die Löcher reduzieren zudem die Schweißbildung an der Handfläche. Die Maus ist gut ausbalanciert.

Speedlink Skell Beleuchtung

Am Übergang vom Gehäuse zum Boden umrandet ein RGB-LED Streifen die Maus. Wie schon bei der VELA LED Tastatur ist auch hier die Beleuchtung nicht über eine Software konfigurierbar. Über einen Button auf der Unterseite lässt sich durch 6 Beleuchtungsprofile schalten, die die Maus mehrfarbig in Szene setzen. Leider zeigen sich hier sehr deutliche Hotspots anhand deren man die Position der einzelnen LEDs deutlich sieht. Aus dem Inneren erstrahlt zudem das Herstellerlogo.

Da es keine Software gibt sind auch die übrigen Maustasten in ihrer Funktion fest. Zu den zwei Haupttasten und dem Scrollrad gibt es zwei Daumentasten an der Seite und einen DPI-Switch auf der Oberseite. Sämtliche Taste haben einen angenehmen, festen Druckpunkt mit hohem Klickgeräusch. Die Tastenkappen sitzen ausgerechnet mit Ausnahme der linken Maustaste sehr fest. Diese hat aber ein leichtes Spiel nach oben. Nicht stark, aber es ist natürlich schade, wenn die rechte Maustaste vorführt, dass es noch besser geht. Abzüge müssen wir beim etwas filigran wirkenden Mausrad geben. Dies dreht sich extrem leicht, hat eine nur leichte Rasterung, wirkt insgesamt einfach nicht robust.

Speedlink Skell Review

In der Speedlink Skell arbeitet ein nicht näher benannter optischer Sensor mit maximal 4200 DPI, so dass wir uns hier in der Budget bzw. Einsteigerklasse befinden. Auc zu den Switches schweigt man sich aus. Dennoch zeigte sich die Skell im praktischen Einsatz hier ohne Fehl und Tadel. Sowohl Office-Aufgaben als auch Gaming gingen ohne spürbare Einschränkungen bei der Reaktion und Präzision von der Hand. Auch verschiedene Oberfläche meistert der Sensor gut, wenn diese nicht stark reflektieren. Die Lift-off-Distance liegt im Bereich von 2 bis 2.5 mm.

Mausrad

Es gibt jedoch nur vier feste DPI Stufen mit 800, 1600, 2400 und 4200 dpi, die sich über den Button auf dem Rücken durchschalten lassen. Eine von hinten schwach erkennbare LED im Mausrad zeigt die Stufe an, Vorn vorn ist sie besser zu erkennen.

Skell Sensor

Die Gleiteigenschaften sind auf einem gängigen Textil-Pad in Ordnung, allerdings rutscht die Maus nicht ganz so leicht über das Pad wie man von vielen Konkurrenzen kennt. Mit etwas Druck erhöht sich der Widerstand nochmals deutlich. Glatte, harte Oberflächen mag die Skell gar nicht und es kommt zu einem verstärken Kratzen. Vor der Verwendung sollte man die aufgebrachte Schutzfolie entfernen! Das Kabel ist recht steif. Der robuste Eindruck wird von einer weiteren Einschränkungen der Gleiteigenschaften begleitet.

Speedlink Levas LED Mauspad im Detail

Im Kern ist das Speedlink Levas LED Mauspad ein gängiges, eher kleines Textil-Mauspad mit den Maßen 360 × 265 × 4mm. Das schwarz-graue Design mit dem Speedlink-Logo ist gefällig und fügt sich dezent auf dem Schreibtisch ein.

Speedlink LEVAS LED

Ein Hingucker wird das Pad durch die umlaufene Beleuchtung. Dazu befindet sich oben links ein kleiner Controller, der über einen Micro-USB-Anschluss mit der benötigten Energie versorgt wird. Eine Kabelführung dient auch der Zugentlastung um zu verhindern, dass man aus Versehen den Stecker zieht. Alternativ könnte man dies auch als Kabelhalter für die Maus verwenden, wirklich sinnvoll erscheint dies aber nicht.

Controller

Ein im ausgeschalteten Zustand dezenter Lichtleiter ist mit durchsichtigen Nylonfäden an das eigentlichen Textilpad genäht worden. Die Verarbeitung macht einen stabilen, guten Eindruck. Gut gefällt auch die dichte Textiloberfläche, durch die wir dem Levas LED auch überdurchschnittliche gute Gleiteigenschaften zuschreiben möchten – ohne jetzt von nie dagewesenen Gaming-Eigenschaften schwafeln zu wollen.

Speedlink LEVAS LED und Skell

Weniger gut ist die gummierte Unterseite, die gerne noch etwas rutschfester sein dürfte bzw. sein müsste. Nicht immer liegt das Pad bombensicher auf dem Tisch. Bedingt durch die geringe Größe wird es auch nicht von einer Tastatur beschwert wie die diversen XXL-Pads. Umso wichtiger ist eine kompromisslos rutschfeste Unterseite.

Speedlink LEVAS LED Test

Über den Button am Controller lässt sich durch 11 Beleuchtungsmodi wechseln. Eine einfarbige Beleuchtung ist ebenso möglich wie eine mehrfarbige oder wechseln Ausleuchtung. Eine gezielte Konfiguration über eine Software gibt es auch hier nicht.

Beleuchtung

Bedingt durch die Konstruktion ist die Leuchtkraft direkt am Controller zwar stärker als and er gegenüberliegenden Seite, der Effekt hält sich jedoch in Grenzen. Insgesamt kann man von einer sehr sauberen, gleichmäßigen Ausleuchtung sprechen, die ohne erkennbare Hotspots sehr harmonisch wirkt. Der praktische Nutzen ist begrenzt, optisch ist es aber zugegeben durchaus ansprechend.

Fazit

Speedlink Skell

Mit der  Skell Lightweight Gaming Mouse hat Speedlink im Prinzip eine ordentliche Maus im Angebot, die genau wie schon die VELA LED Tastatur mit Blick auf die Konkurrenz einfach nicht ganz zeitgemäß ist. Mit fester Beleuchtung und festen DPI-Stufen ist die Konkurrenz auch in der Preisklasse eben schon ein zwei Schritte weiter. Insbesondere wenn man sich die etwa gleich teure, aber bessere MC310 von Deepcool, oder die günstige Sharkoon Light² 100 ansieht, hat es die Speedlink Skell sehr, sehr schwer. Und das obwohl Haptik und Ergonomie an sich gelungen sind!

Die Verarbeitung und praktische Performance sind zwar im Großen ganzen ohne Fehl und Tadel, aber die Begeisterung bleibt eben aus. Die UVP von 29,99€ ist und der Marktpreis von 25-29€ während des Reviews sind ok. Um sich gegen die zahlreiche Konkurrenz behaupten zu können reicht es aber auch über den Preis nicht.

Vorteile

  • ordentliche Verarbeitung
  • leichte Inbetriebnahme
  • ansprechende Optik
  • gute Passform

Nachteile

  • keine Konfiguration möglich
  • Gleiteigenschaften nicht optimal
  • Mausrad etwas wabblig

Speedlink Levas LED

Zu meiner eigenen Überraschung positiv überrascht hat dann doch tatsächlich das Speedlink Levas LED Mauspad. Das ich persönlich eine RGB-Beleuchtung am Mauspad ziemlich überflüssig finde, soll ich nicht Thema sein. Wer das möchte, bekommt aber ein wirklich ausgesprochen attraktives Erscheinungsbild mit stimmiger Ausleuchtung.

Auch das Pad an sich überzeugt durch gute Gleiteigenschaften und eine wertige Oberfläche, mit simpler Bedienung. Zwei Nachteile ergeben sich jedoch: 30€ für ein kleines Mauspad sind schon eine Hausnummer, aber das weiß man ja vorher. Objektiver Nachteil ist die nicht absolut rutschfeste Unterseite, die den Eindruck etwas trübt.

Vorteile

  • gute Verarbeitung
  • attraktive Optik
  • gute Gleiteigenschaften

Nachteile

  • nicht absolut rutschfest
  • hoher Preis
Hardware-Helden Silber Auszeichnung

Die Maus und das Mauspad wurden uns unverbindlich zum Testen zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme auf den Test, die Wertung oder die Veröffentlichung fand nicht statt. Eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.

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